BVB will Neonazi aus Verein werfen

Bereits im Dezember hatte der Dortmunder Student Michael B. für Schlagzeilen gesorgt: Linke Aktivisten hatten eine Jura Vorlesung an der Uni Bochum gestürmt, um den 23-Jährigen als Neonazi zu outen. Jetzt geht auch der BVB gegen den Studenten vor.

Dortmund. Der BVB hat ein Ausschlussverfahren gegen den als Neonazi bekannten Dortmunder Sebastian B.  eingeleitet.  „Wir sind gegen Rassismus“, so der BVB zu WAZ und Ruhrnachrichten. Der Verein stehe für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Das missachte Sebastian B. Ein Stadionverbot hat der 23-Jährige bereits.

 Im Dezember hatte vor allem ein Internetvideo des Outings für Aufsehen gesorgt. Darauf folgte eine Mail, die über den offiziellen Unimail-Account an zahlreiche Studenten der RUB verschickt wurde. In der Mail hieß es, das B. ein „militanter Neonazi“ sei. Tatsächlich ist B. Mitglied und Kommunalwahl-Kandidat der rechtsextremen Partei „Die Rechte“.

 

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