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	<title>pflichtlektüre</title>
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	<description>Studierendenmagazin für Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg</description>
	<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:35:07 +0000</pubDate>
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		<title>Studierengeb&#252;hren sollen erst ab WS 2011/2012 wegfallen</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/02/09/2010/studiengebuehren-und-wie-man-sie-los-wird/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexa Kasparek</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NRW-Minderheitsregierung will die Studiengeb&#252;hren zum Wintersemester 2011/12 abschaffen. F&#252;r die AStAs ist dieser Termin zu sp&#228;t. Sie warnen vor einem Scheitern des Projekts.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die rot-gr&uuml;ne Minderheitsregierung will die Studiengeb&uuml;hren abschaffen - so weit, so gut. Die Frage ist nun, bis wann sich dieser Plan in die Tat umsetzen l&auml;sst. Die Politik strebt das Wintersemester 2011/12 an. Doch die Studentenvertretungen an den Ruhr-Unis sind sich einig: Das muss schneller gehen. </strong></p>
<div id="attachment_39364" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/studiengebuhren-foto-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-39364  " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/studiengebuhren-foto-1-300x224.jpg" alt="Knapp 500 Euro - f&uuml;r Studenten eine Menge Geld." width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">480 Euro k&ouml;nnten Bochumer Studenten pro Semester einsparen. Foto: Alexa Kasparek</p></div>
<p>&#8220;Wir fordern nur die Einhaltung der Wahlversprechen&#8221;, sagt Johannes Bl&ouml;meke, Referent f&uuml;r Hochschulpolitik des Dortmunder AStA. Studiengeb&uuml;hren sollten seiner Meinung nach so schnell wie m&ouml;glich abgeschafft werden - also sp&auml;testens bis zum Sommersemester 2011. Dieser Zeitpunkt w&auml;re also ein Kompromiss zwischen Rot-Gr&uuml;n und Linken sowie Vertretern der Studierenden: Kurz nach der Vereidigung der rot-gr&uuml;nen Landesregierung in NRW setzte sich die Linke f&uuml;r eine sofortige Abschaffung der Geb&uuml;hren zum kommenden Wintersemester ein. Da keine Einigung erzielt werden konnte, wurde das Thema vertagt.</p>
<p><strong>Neuer Gesetzentwurf von Rot/Gr&uuml;n</strong><br />
Gestern Nachmittag beschloss das nordrhein-westf&auml;lische Kabinett in seiner Sitzung nun einen neuen Gesetzentwurf, welcher die Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren zum WS 2011/12 vorsieht. Vorher sei es laut Wissenschaftsministerium nicht m&ouml;glich, die fehlenden Einnahmen auszugleichen. Denn dazu m&uuml;ssten erst Mittel im Landeshaushalt bereitgestellt werden. Dies sei aber nicht vor Mai 2011 der Fall.</p>
<p>Jascha St&uuml;mmler, Vorsitzender des Dortmunder AStA und JuSo-Mitglied, sieht die Abschaffung zum WS 2011 /12 als einen Fortschritt. Denn die SPD hatte zun&auml;chst geplant,  die Studiengeb&uuml;hren schrittweise abzuschaffen. Trotzdem ist der jetzige Gesetzentwurf noch nicht das Ideal.</p>
<div id="attachment_16972" class="wp-caption alignright" style="width: 212px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/bildungsstreik-dortmund-19-kopie.jpg"><img class="size-medium wp-image-16972 " src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/bildungsstreik-dortmund-19-kopie-202x300.jpg" alt="Weg mit den Geb&uuml;hren" width="202" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Werden neue Proteste n&ouml;tig sein? Die Studentenvertretungen an der Ruhr sehen den Gesetzentwurf von Rot-Gr&uuml;n kritisch.  Foto: Florian H&uuml;ckelheim</p></div>
<p><strong>Abschaffung WS 2011/12 unsicher?</strong></p>
<p>Auch Martin Schmidt, Referent f&uuml;r Hochschul- und Bildungspolitik des Bochumer AStAs, sieht das rot-gr&uuml;ne Vorhaben kritisch. Eine Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren sei nur sicher, sofern sie zum SS 2011 erfolge. Z&ouml;gere sich die Abschaffung dagegen bis zum WS 2011/12 hinaus, k&ouml;nnte es zu sp&auml;t sein. Denn Anfang n&auml;chsten Jahres muss die Minderheitsregierung ihren Haushalt vorlegen, was als Zerrei&szlig;probe f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n gilt. Wenn die Koalition daran scheitert, dann sei unklar ob die Abschaffung der Geb&uuml;hren &uuml;berhaupt noch durchgesetzt wird, prognostiziert Schmidt.</p>
<p>&#8220;Auch mit dem neuen Gesetzentwurf ist noch nicht alles entschieden&#8221;, sagt Johannes Bl&ouml;meke vom Dortmunder ASta. Dies beziehe sich nicht nur auf den Zeitpunkt der geplanten Abschaffung, sondern auch auf den Inhalt: &#8220;Ich sehe einige inhaltliche Schw&auml;chen, die wir jetzt im AStA diskutieren m&uuml;ssen.&#8221; Dann wird sich zeigen, was aus der geplanten Abschaffung wird: &#8220;Sollte sich abzeichnen, dass die Studiengeb&uuml;hren nicht einmal zum WS 2011/12 abgeschafft werden, m&uuml;ssen wir wieder auf die Stra&szlig;en ziehen.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color:white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color:white;">
<a href="http://www.innovation.nrw.de/objekt-pool/download_dateien/presse/PK_Studiengebuehren/2010-08-30-GesetzE.pdf">- Der neue Gesetzentwurf rund um die Studiengeb&uuml;hren (pdf)</a><br />
<a href="http://www.innovation.nrw.de/objekt-pool/download_dateien/presse/PK_Studiengebuehren/FAQ-__ffentlich_31_08_2010_Endversion.pdf">- FAQ zum Thema auf der Homepage des Wissenschaftsministeriums (pdf)</a><br />
<a href="http://www.asta.uni-dortmund.de/">- Homepage des AStA Dortmund</a><br />
<a href="http://www.asta-bochum.de/" target="_blank">- Homepage des AStA Bochum</a></p>
</div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vince Ebert: Physik ist Philosophie mit mehr Geld</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/30/08/2010/vince-ebert-physik-ist-philosophie-mit-mehr-geld/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/30/08/2010/vince-ebert-physik-ist-philosophie-mit-mehr-geld/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Sahli</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Comedy]]></category>

		<category><![CDATA[Physik]]></category>

		<category><![CDATA[Serie]]></category>

		<category><![CDATA[Vince Ebert]]></category>

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		<description><![CDATA[Comedian Vince Ebert vermisste in seinem Physikstudium vor allem eins: Frauen. Gut, dass es das Anglistik-Geb&#228;ude nebenan gab. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So einen Physiklehrer h&auml;tten wir haben sollen, dann h&auml;tten wir uns vielleicht ganz eventuell doch f&uuml;r dieses Fach an der Uni eingeschrieben. In der neuen Folge der pflichtlekt&uuml;re-Serie &#8220;Vom Studenten zum Prominenten&#8221; wirbt Vince Ebert f&uuml;r Naturwissenschaften und erz&auml;hlt, was ihm im Studium gefehlt hat: die Physikstudentinnen.</strong></p>
<p><strong>Welche ist Ihre beste Erinnerung an Ihre Studienzeit?</strong></p>
<div id="attachment_31208" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-31208" title="pressefoto_dls_vinceebert_02_q" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/pressefoto_dls_vinceebert_02_q-300x212.jpg" alt="Der Comedian Vince Ebert tritt bald im Ruhrgebiet auf. Foto: Frank Eidel" width="300" height="212" /><p class="wp-caption-text">Der Comedian Vince Ebert tritt bald im Ruhrgebiet auf. Foto: Frank Eidel</p></div>
<p>Als ich erkannt habe, dass Physiker im Grunde genommen Fragen abarbeiten, die sich die griechischen Philosophen vor 2500 Jahren gestellt haben. In der Kosmologie geht es um Anfang und Ende, in der Quantenmechanik um Zufall oder Vorausbestimmung, in der Relativit&auml;tstheorie um Raum und Zeit. So gesehen ist Physik eigentlich Philosophie mit mehr Geld.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Und welche Ihre schlimmste?</strong></p>
<p>Das schmerzhafte Bewusstsein, dass im Physikstudium der Frauenanteil im Promillebereich liegt. Aber zum Gl&uuml;ck war ja nebenan das Anglistik-Geb&auml;ude.</p>
<p><strong>Wie waren Sie als Student? Beschreiben Sie sich in drei W&ouml;rtern.</strong></p>
<p>Gut gekleidet (ich wei&szlig;, ein gut gekleideter Physiker ist ein Messfehler).<br />
Etwas linkisch (Das Laborschild &#8220;Bitte nicht mit dem verbleibenden Auge in den Laser gucken&#8221; galt, glaube ich, mir).<br />
Vielseitig interessiert (Eine sch&ouml;nere Beschreibung als: War &ouml;fter auf dem Beach-Volleyball-Platz als in der Mathematik-Vorlesung).</p>
<p><strong>Was haben Sie an Ihrem Studentenleben am meisten genossen?</strong></p>
<p>Die Illusion, dass das Leben nach dem Studium leichter wird.</p>
<p><strong>Welche Tipps geben Sie uns Studenten?</strong></p>
<p>Studiert Ingenieurs- oder Naturwissenschaften! Das ist die beste Garantie auf einen sp&auml;teren Arbeitsplatz. Diesem Land fehlen pro Jahr etwa 30.000 Ingenieure- und Naturwissenschaftler. Und die, die es studiert haben, hampeln auf der B&uuml;hne rum&#8230;</p>
<p><strong><em>Vince Eberts Uni-Steckbrief: </em></strong></p>
<p><em>Universit&auml;t: Julius-Maximilians-Universit&auml;t W&uuml;rzburg, Fach: Physik, Nebenfach Astronomie, Semesteranzahl: 12, Abschluss: Diplom, Note: 1,7</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re-Serie </strong><strong>„Vom Studenten zum Prominenten</strong><strong>“</strong></p>
<p style="color: white;">Das Prinzip ist einfach. Die pflichtlekt&uuml;re hat prominenten Ex-Studenten dieselben Fragen nach ihrer Unizeit gestellt. Jeden Montag lest ihr auf pflichtlektuere.com eine neue Folge. Bereits erschienen sind der „sch&ouml;ne Geiger” David Garrett, die Thriller-Autorin Tess Gerritsen und 1-Live-Moderator Olli Briesch. Guckt sie euch an.</p>
<p style="color: white;"><em>Vince Ebert kommt &uuml;brigens ins Ruhrgebiet: 17.9. Bochum, 23.11. Essen, 25.11. Duisburg. </em></p>
<p style="color: white;">Zur Homepage <a href="http://www.vince-ebert.de/" target="_blank">Vince Ebert</a><a href="http://www.danielglattauer.com/" target="_blank"></a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit dem Ex-Mister-Tagesthemen <a href="http://www.pflichtlektuere.com/11/05/2010/ulrich-wickert-14-semester-mon-dieu/" target="_blank">Ulrich Wickert</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit Kinderliedermacher <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/05/2010/rolf-zuckowskis-studenten-tipp-ein-baby-bekommen-schnell/" target="_blank">Rolf Zuckowski</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/05/2010/autorin-kathrin-schmidt-das-beste-am-studium-war-maria/" target="_blank">Kathrin Schmidt, Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2009</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit der <a href="http://www.pflichtlektuere.com/24/05/2010/gayle-tufts-studentin-und-gleichzeitig-fahrradbotin-putzfrau-und-sekretaerin/" target="_blank">Entertainerin Gayle Tufts</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Dortmunder Unicard wird zum Bib-Ausweis</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/29/08/2010/dortmunder-unicard-wird-zum-bib-ausweis/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/29/08/2010/dortmunder-unicard-wird-zum-bib-ausweis/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 10:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Kathrin Gumpert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im hörsaal]]></category>

		<category><![CDATA[in aller Kürze]]></category>

		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[Unicard]]></category>

		<category><![CDATA[Zentralbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmunder Studenten k&#246;nnen ihre Unicard jetzt auch zur B&#252;cherausleihe nutzen. Ihren alten Bib-Ausweis sollten sie aber nicht zerschneiden. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An der TU Dortmund k&ouml;nnen Studierende seit dieser Woche die Unicard auch als Bibliotheksausweis nutzen. Wir erkl&auml;ren, wie&#8217;s geht, und welche Vor- und Nachteile es hat.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_39296" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-39296" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/anja-schere-225x300.jpg" alt="Den Bibliotheksausweis besser nicht zerschneiden, sondern in der Zentralbibliothek abgeben." width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Den Bibliotheksausweis besser nicht zerschneiden, sondern in der Zentralbib abgeben. Fotos: Ann-Kathrin Gumpert</p></div>
<p>Alle Studierenden der TU Dortmund, die bereits eine <a href="http://www.itmc.uni-dortmund.de/de/verwaltungs-anwendungen/unicard/unicard_studierende_als_chipkarte_funktionen.html" target="_blank">Unicard im Chipformat</a> und einen Bibliotheksausweis haben, k&ouml;nnen die Unicard im Internet <a href="http://www.itmc.uni-dortmund.de/de/myitmc/mainpages/myitmc_login.html">&uuml;ber das Portal myITMC f&uuml;r die Nutzung in der Bibliothek freischalten lassen</a>: Auf der ITMC-Seite anmelden, Formular  &#8220;UniCard als Bibliotheksausweis&#8221; aufrufen, ausf&uuml;llen, abschicken. Dann wird das Benutzerkonto erstmal gesperrt, damit nicht zwei Ausweise nebeneinander genutzt werden k&ouml;nnen. Sobald man aber seinen alten Bibliotheksausweis in der Zentralbibliothek abgegeben hat, kann man mit der Unicard B&uuml;cher ausleihen.</p>
<p><span>Die Studierenden, die zum Wintersemester ihr Studium an der TU Dortmund beginnen, k&ouml;nnen entscheiden, ob sie noch einen herk&ouml;mmlichen Bibliotheksausweis haben m&ouml;chten oder direkt die Unicard nutzen. In jedem Fall m&uuml;ssen sie sich aber in der Zentralbibliothek mit ihrer aktuellen Adresse anmelden.<br />
</span></p>
<p>Das neue Verfahren wird zun&auml;chst bis zum 1. Dezember getestet. Danach soll es eine noch bessere Version geben, an der aktuell noch gearbeitet wird, erkl&auml;rt Jessica Buschmann, Mitarbeiterin in der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit der Universit&auml;tsbibliothek. Studierende, die ihre Unicard bereits bis Dezember auf die Nutzung als Bib-Ausweis umstellen, br&auml;uchten aber keine Sorge haben, dass sie ab Dezember wieder auf den alten Ausweis umsteigen m&uuml;ssen. Sie k&ouml;nnten ihre Unicard dann weiter als Bib-Ausweis nutzen, sagt Buschmann.</p>
<div id="attachment_39290" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-39290" title="Annika Gravemeier" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/annika-gravemeier-300x225.jpg" alt="Studentin Annika ist begeistert vom neuen System und will die Uni-Card demn&auml;chst als Bibliotheksausweis nutzen. " width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Studentin Annika ist begeistert vom neuen System und will die Uni-Card demn&auml;chst als Bibliotheksausweis nutzen. </p></div>
<p>Die Selbstausleihe an den Computer-Stationen funktioniert zur Zeit noch nicht mit der Unicard. Das Problem soll aber im Laufe der kommenden Woche behoben werden. Dann soll man sich mit seiner Pin-Nummer an den Stationen anmelden und B&uuml;cher ausleihen k&ouml;nnen. Die Pin-Nummer steht auf dem Begleitschreiben, das man erh&auml;lt, wenn man sich die Unicard besorgt.</p>
<p>Lehramtsstudentin Annika Gravemeier ist begeistert von der Neuerung. „Jetzt hab ich wieder eine Karte weniger die ich verlieren kann“, sagt sie. Sie will ihre Unicard bald auch als Bibliotheksausweis nutzen.</p>
<p><span>Vorteile f&uuml;r die Mitarbeiter ergeben sich aus der Nutzung der Unicard als Bib-Ausweis im Moment nicht. „Die Umstellung bedeutet eher mehr Arbeit f&uuml;r alle Mitarbeiter“, sagt Jessica Buschmann. </span></p>
<p><span>Bis das System ganz ausgereift ist, und alle Studierenden der Uni-Card vollstes Vertrauen schenken, wird es wohl noch eine Weile dauern. Doch der Anfang ist gemacht.</span></p>
<p><span><em>Anmerkung der Redaktion: Entgegen vorheriger Meldung k&ouml;nnen B&uuml;cher auch ohne die Vorlage einer Karte (egal ob Uni-Card oder Bibliotheksausweis) zur&uuml;ckgegeben werden. Mehr dazu im Kommentar.</em><br />
</span></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;">Schritt f&uuml;r Schritt: <a href="http://www.ub.tu-dortmund.de/service/anmeldung/unicard.html" target="_blank">Anleitung f&uuml;r die Freischaltung und Nutzung der Unicard als Bib-Ausweis<br />
</a>
</p>
<p style="color: white;">
<p style="color: white;"><a href="http://www.ub.uni-dortmund.de/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.ub.uni-dortmund.de/" target="_blank">Hier gehts zur Homepage der Universit&auml;tsbibliothek</a></div>


<p>Keine ähnlichen Beiträge bisher.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/29/08/2010/dortmunder-unicard-wird-zum-bib-ausweis/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Meine Ernte&#8221; – Biog&#228;rtner f&#252;r ein Jahr</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/27/08/2010/meine-ernte-biogaertner-fuer-ein-jahr/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/27/08/2010/meine-ernte-biogaertner-fuer-ein-jahr/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Weiss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Öko]]></category>

		<category><![CDATA[Bio]]></category>

		<category><![CDATA[Dortmund-Grevel]]></category>

		<category><![CDATA[Garten]]></category>

		<category><![CDATA[Meine Ernte]]></category>

		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Kohlrabi aus eigenem Anbau auch ohne Garten vor der Haust&#252;r? Das Projekt "Meine Ernte" macht's m&#246;glich. Und eine Dortmunder Lehr&#228;mtlerin hat es ausprobiert. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_38785" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/img_5274-2.jpg"><img class="size-large wp-image-38785" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/img_5274-2-600x400.jpg" alt="An der Gr&ouml;&szlig;e des Feldes sieht man schon die Vielfalt der Gem&uuml;sesorten" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Gem&uuml;se aus eigenem Anbau: Das Projekt &quot;Meine Ernte&quot; macht&#39;s m&ouml;glich. Fotos: Julia Weiss</p></div>
<p><strong>Mehr Bio kaufen, auf Facebook &#8220;Farmville&#8221; spielen und mit dem Fahrrad zur Uni statt mit dem Auto – Gr&uuml;nsein ist in. Immer mehr Studenten versuchen, einen bewussten Umgang mit der Umwelt in ihrem Alltag umzusetzen. Das Projekt &#8220;Meine Ernte&#8221; ist Farmville in der Realit&auml;t: Gegen eine j&auml;hrliche Geb&uuml;hr bekommt man einen Garten mit Gem&uuml;se und Gartenger&auml;ten. Studentin Charlotte Schulte hat es ausprobiert – in Dortmund-Grevel.<br />
</strong></p>
<div id="attachment_38784" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/img_5294-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-38784" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/img_5294-2-300x200.jpg" alt="So ein Garten verlangt viel Arbeit - Kompost aussch&uuml;tten zum Beispiel" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">So ein Garten macht viel Arbeit: Kompost aussch&uuml;tten  geh&ouml;rt dazu.</p></div>
<p>Schon wenn man mit der Bahn nach Grevel hinausf&auml;hrt, schl&auml;gt das gr&uuml;ne Herz h&ouml;her. Das Umland wird zunehmend l&auml;ndlicher, man l&auml;sst die st&auml;dtische Zivilisation hinter sich. Ein St&uuml;ckchen Urlaub im Alltag. Schlie&szlig;lich gelangt man an das Feld des Hofs Mertin, der den Platz f&uuml;r Gem&uuml;seg&auml;rten zur Verf&uuml;gung stellt.</p>
<p>Charlotte Schulte (26) kommt einmal in der Woche zu ihrem Garten, manchmal sogar noch &ouml;fter. Die Lehramtsstudentin betreut in der Gesamtschule Scharnhorst eine G&auml;rtner-AG. Mithilfe des Gartens sollen die Kinder lernen, was es hei&szlig;t, Verantwortung f&uuml;r Pflanzen zu &uuml;bernehmen. „Dabei k&ouml;nnen wir fast jede Woche anderes Gem&uuml;se probieren“, sagt die 11-j&auml;hrige Tugce begeistert. Das Konzept kommt an; bei den Kindern und ihrer Betreuerin. Auch wenn die Jugendlichen noch viele Instruktionen brauchen: Sie lernen, wie man Tomatenstr&auml;ucher hochbindet, zu welcher Zeit welches Gem&uuml;se w&auml;chst, und dass ein Garten sehr viel Pflege braucht.</p>
<div id="attachment_38786" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/img_5279-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-38786" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/img_5279-2-300x200.jpg" alt="Kohlrabi zu ziehen ist gar nicht so einfach" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Kohlrabi zu ernten ist gar nicht so einfach.</p></div>
<p><strong>Gem&uuml;se aus dem eigenen Garten</strong></p>
<p>Gerade muss Nesrin eine Kohlrabi aus dem Boden ziehen. Danach d&uuml;rfen alle probieren, wie das selbst geerntete Gem&uuml;se schmeckt. Auf dem fertigen Gartenst&uuml;ck wachsen mehr als zwanzig Gem&uuml;sesorten, wie zum Beispiel Tomaten, Erbsen, Spinat und Salat. Aber auch Mangold oder Zuckermais sind dabei. Alle G&auml;rten sind gleich aufgeteilt, ein Querschnitt erm&ouml;glicht es allen G&auml;rtnern, dieselben Sorten zu haben und gleichzeitig zu ernten. Dabei steht im anliegenden G&auml;rtnerh&auml;uschen alles an Utensilien bereit; Harke, Spaten und Messerchen d&uuml;rfen nicht fehlen.</p>
<p>„Das Sch&ouml;ne ist, dass man wirklich das ganze Jahr &uuml;ber ernten kann“, meint Charlotte. Einmal in der Woche rauskommen, sich in die Natur begeben, das macht ihr dabei am meisten Spa&szlig;. Da kann es auch schon mal passieren, dass sie andere G&auml;rtner trifft, auch Studenten der TU Dortmund. „Hier ist eine Studentin neben uns, die hat sich genau ausgerechnet, dass es g&uuml;nstiger sei, selbst zu ernten, anstatt das ganze Gem&uuml;se im Supermarkt zu kaufen. Dabei hat sie noch nicht einmal Biopreise ber&uuml;cksichtigt&#8221;, sagt die angehende Lehrerin.</p>
<div id="attachment_38788" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/img_5289-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-38788" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/img_5289-2-300x200.jpg" alt="Im Ger&auml;teschuppen findet sich alles, was ein G&auml;rtnerherz begehrt" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Im Ger&auml;teschuppen findet sich alles, was das G&auml;rtnerherz begehrt.</p></div>
<p>Wenn man an den G&auml;rten vorbeigeht, fallen interessante Namen auf: &#8220;In Gadda da Vida&#8221;, &#8220;Le petit jardin&#8221; oder &#8220;Kathleens und Peters Zauberwiese&#8221;. Eine Zauberwiese im wahrsten Sinne des Wortes. Echte Hobbyg&auml;rtner toben sich zus&auml;tzlich auf dem freien St&uuml;ck aus, auf dem wilde Blumen oder weiteres Gem&uuml;se wachsen.</p>
<p>Ein Gem&uuml;segarten ben&ouml;tigt eine bis anderthalb Stunden Aufmerksamkeit in der Woche. Bei Fragen hilft der Landwirt des Hofs Mertin. Und im Gartenhaus h&auml;ngen Tipps f&uuml;r Neueinsteiger. Beste Voraussetzungen also, dass es auch klappt mit dem Traum von der eigenen Ernte.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Weitere Infos:</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.meine-ernte.de/" target="_blank">Homepage  des Projekts &#8220;Meine Ernte&#8221;</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.ruhr-guide.de/rg.php/left/menu/mid/artikel/id/17665/kat_id/1/parent_id/5/kp_titel/Meine%20Ernte%20%E2%80%93%20Gem%C3%BCseg%C3%A4rten%20in%20Dortmund" target="_blank">Ruhr-Guide informiert &uuml;ber &#8220;Meine Ernte&#8221;</a></p>
<p style="color: white;"><strong>Preise pro Saison:</strong><br />
Gem&uuml;segarten klein, 50 qm (1 – 2 Personen): 149,- €<br />
Gem&uuml;segarten standard, 100 qm (3 – 4 Personen): 289,- €<br />
Gem&uuml;segarten gro&szlig;, 150 qm (5 – 6 Personen): 433,- €
</p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.meine-ernte.de/hof-mertin.html" target="_blank">Der Hof Mertin in Dortmund-Grevel stellt sich vor</a></p>
<p style="color: white;">Hof Mertin<br />
B&ouml;nninghauserstr. 5<br />
44329 Dortmund</p>
</div>


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			<wfw:commentRss>http://www.pflichtlektuere.com/27/08/2010/meine-ernte-biogaertner-fuer-ein-jahr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>TU-Forscher erzeugt Cannabis-Wirkstoff</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/26/08/2010/tu-professor-erzeugt-kuenstlichen-cannabis-wirkstoff/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/26/08/2010/tu-professor-erzeugt-kuenstlichen-cannabis-wirkstoff/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 08:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ann-Kathrin Gumpert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[aus dem labor]]></category>

		<category><![CDATA[Biochemie]]></category>

		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>

		<category><![CDATA[Oliver Kayser]]></category>

		<category><![CDATA[THC]]></category>

		<category><![CDATA[TU Dortmund]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=39187</guid>
		<description><![CDATA[Der Dortmunder Biochemiker Oliver Kayser hat ein Verfahren zur k&#252;nstlichen Herstellung des Cannabis-Wirkstoffs THC entwickelt. Das k&#246;nnte Schwerkranken helfen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An der Uni Dortmund haben Professoren nach f&uuml;nfj&auml;hriger Forschungsphase erstmals im Labor den Hauptwirkstoff der Cannabispflanze hergestellt. Professor Oliver Kayser vom Lehrstuhl technische Biochemie gewinnt Tetrahydrocannabinol, kurz THC, durch heterologe Biosynthese. </strong></p>
<div id="attachment_39189" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-39189" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/prof-kayser-im-labor-300x197.jpg" alt="Prof. Kayser stellt in seinem Labor Cannabis her. Foto: Alexandra Gehrhardt" width="300" height="197" /><p class="wp-caption-text">Professor Oliver Kayser stellt in seinem Labor THC, den Hauptwirkstoff der Cannabispflanze, her. Foto: Alexandra Gehrhardt</p></div>
<p>Kayser und seinem Team ist es gelungen, die Gene, die das THC bilden, aus der Cannabispflanze zu isolieren. Bei der Biosynthese werden diese in Koli-Bakterien verpflanzt. Die Bakterien k&ouml;nnen beliebig vermehrt werden und produzieren im Bioreaktor wirtschaftlich und einfach den gew&uuml;nschten Stoff. Das gewonnene THC kann als Grundlage f&uuml;r Medikamente dienen. Bei Krebserkrankungen und Krankheiten wie zum Beispiel Multipler Sklerose kann es den Patienten Schmerzlinderung verschaffen und die Symptome mildern.</p>
<p>Schon heute wird THC in begrenztem Ma&szlig;e f&uuml;r medizinische Zwecke eingesetzt. Das Verfahren, mit dem der Wirkstoff bisher gewonnen wird, ist aber aufwendig und teuer. Der Grund: Das Bet&auml;ubungsmittelgesetz in Deutschland verbietet den Anbau der Cannabispflanze, die bis zu 25 Prozent THC enth&auml;lt. Das Verbot gilt ganz unabh&auml;ngig davon, ob die Pflanze zum Berauschen oder f&uuml;r medizinische Zwecke genutzt werden soll. Also muss das THC auf andere Weise, n&auml;mlich aus Faserhanf gewonnen werden, dessen Einfuhr und Anbau in Deutschland erlaubt sind. Die Fasern enthalten aber weniger als 0,2 Prozent THC. „Deswegen werden zur Zeit pro Jahr nur ca. 20 Kilogramm THC f&uuml;r den medizinischen Einsatz hergestellt, der Bedarf liegt aber bei weit mehr als einer Tonne und steigt weiterhin“, erkl&auml;rt Oliver Kayser.</p>
<div id="attachment_39190" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-39190" title="cannabis" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/cannabis-300x200.jpg" alt="Der Anbau von Cannabis-Pflanzen ist in Deutschland verboten – unabh&auml;ngig davon, ob sie zum Berauschen oder f&uuml;r medizinische Zwecke genutzt werden sollen. Foto: Streinbrich/pixelio.de" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Der Anbau von Cannabis-Pflanzen ist in Deutschland verboten – unabh&auml;ngig davon, ob sie zum Berauschen oder f&uuml;r medizinische Zwecke genutzt werden sollen. Foto: Streinbrich/pixelio.de</p></div>
<p>Mit dem von Professor Kayser entwickelten Verfahren k&ouml;nnte THC k&uuml;nftig billiger produziert werden. Kayser sch&auml;tzt die Kosten f&uuml;r die Herstellung von einem Kilo THC nach dem alten Verfahren auf circa 50.000 Euro. „Mit unserem neuen Verfahren w&uuml;rde die Produktion von einem Kilo nur noch 2500 Euro kosten“, sagt der Biochemiker.</p>
<p>Kayser hat das n&auml;chste Ziel bereits im Blick: Die Entwicklung eines Medikaments, das durch Biosynthese hergestelltes THC enth&auml;lt. Auf dem Weg dorthin arbeitet der 43-J&auml;hrige mit Professor Andreas Schmid vom Dortmunder Lehrstuhl f&uuml;r Biotechnik und dem Pharmaunternehmen THC Pharm zusammen. &#8220;Im Jahr 2016 soll das Produkt auf den Markt kommen&#8221;, sagt Kayser.<br />
<strong><br />
</strong></p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p style="color: white;"><strong><span style="font-weight: normal;"><a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2010-08/cannabis-medizin-rezept">Cannabis k&uuml;nftig auf Rezept?</a></span></strong></p>
<p style="color: white;"><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="color: white;"><strong><a href="http://www.tb.bci.tu-dortmund.de/" target="_blank"><span style="font-weight: normal;">Lehrstuhl f&uuml;r technische Biochemie der TU Dortmund</span></a></strong></p>
<div><span style="font-weight: normal;">Von Recklinghausen &uuml;ber Florida nach Dortmund: </span><a href="http://tbcms.bci.tu-dortmund.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=18&amp;Itemid=19"></a><strong><a href="http://tbcms.bci.tu-dortmund.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=18&amp;Itemid=19"><span style="font-weight: normal;">Vita von Professor Oliver Kayser</span></a></strong></div>
<p><strong></strong></div>


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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;The Expendables&#8221;: Action mit Altmeister Stallone</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/25/08/2010/the-expendables-nostalgisches-actionkino-von-altmeister-stallone/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/25/08/2010/the-expendables-nostalgisches-actionkino-von-altmeister-stallone/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 14:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino Perlick</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[im freizeitrausch]]></category>

		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[Sylvester Stallone]]></category>

		<category><![CDATA[The Expendables]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem neuen Film huldigt Sylvester Stallone dem Actionkino der 80er. Begleitet von einer Riege alter Haudegen l&#228;sst er es ab diesem Donnerstag noch einmal richtig krachen. 


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An diesem Donnerstag startet in unseren Kinos „The Expendables“, die j&uuml;ngste Regiearbeit von Sylvester Stallone. Die Geschichte &uuml;ber einen Haufen S&ouml;ldner, der sich auf einer Mission durch den eigenen Auftraggeber verraten sieht, passt auf ein Kaugummipapier. Daf&uuml;r bietet der Streifen hausgemachte Action satt und einen Traumcast aus Ikonen des Actionkinos von vorgestern.</strong></p>
<div id="attachment_39138" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-39138" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/expendables3-300x199.jpg" alt="Bis an die Z&auml;hne bewaffnet und extrem &uuml;bel aufgelegt: Sly und seine S&ouml;ldner. Foto: 20th Centuy Fox" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Bis an die Z&auml;hne bewaffnet und extrem &uuml;bel aufgelegt: Silvester &quot;Sly&quot; Stallone (vorne links)  und seine S&ouml;ldner. Foto: 20th Centuy Fox</p></div>
<p>Stallone spielt den Anf&uuml;hrer der Gruppe, Barney Ross. Neben ihm zeigen unter anderem Dolph Lundgren, Jet Li, Jason Statham, Mickey Rourke sowie der ehemalige Ultimate-Fighting-Champion Randy Couture, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen geh&ouml;ren. Zusammen ergeben sie eine t&ouml;dliche Gruppe aus Nahkampf-, Sprengstoff-,  Messer- und Allem-was-weh-tut-Experten, die in einem s&uuml;damerikanischen Land einen skrupellosen Diktator st&uuml;rzen soll. Doch ihr Auftraggeber treibt ein doppeltes Spiel und der Trupp erkennt, dass er als verzichtbar – expendable –gilt und selbst auf der Abschussliste steht. Der Rest ist Action satt!</p>
<p><strong>64 Jahre und kein bisschen m&uuml;de…</strong></p>
<div id="attachment_39137" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-39137" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/expendables2-300x199.jpg" alt="Ikonen unter sich: Jet Li, Stallone und Dolph Lundgren. Foto: 20th Century Fox" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Ikonen unter sich (von links): Jet Li, Silvester Stallone und Dolph Lundgren. Foto: 20th Century Fox</p></div>
<p>Hollywood hat in den letzten Jahren zahlreiche als ausgedient geltende Actionstars reanimiert. Arnold Schwarzenegger gab im Alter von 56 Jahren noch einmal den „Terminator“, Bruce Wills kehrte mit 52 zur&uuml;ck in die Rolle des John McLane im vierten „Stirb Langsam“. Klar, dass es sich auch der heute 64-j&auml;hrige Stallone nicht nehmen lie&szlig;, seine Helden „Rocky“ und „Rambo“ zur&uuml;ck auf die Leinwand zu schicken. Als „Action-Opas“  bel&auml;chelt, mussten sich alle drei harscher  Kritik erwehren.<br />
In „The Expendables“ haben Schwarzenegger und Willis &uuml;brigens kleine Rollen &uuml;bernommen.</p>
<p><strong>Der ultimative M&auml;nnerfilm</strong></p>
<div id="attachment_39136" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-39136" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/expendables1-300x213.jpg" alt="Es fetzt aus allen Rohren, wenn Sly und Co. zum Gegenangriff starten. Foto: 20th Centuy Fox" width="300" height="213" /><p class="wp-caption-text">Es fetzt aus allen Rohren, wenn Sly und Co. zum Gegenangriff starten. Foto: 20th Centuy Fox</p></div>
<p>Aller Kritiken zum Trotz setzt Stallone mit „The Expendables“  ein deutliches Ausrufezeichen! Bewusst orientiert er sich am Actionkino der 80er, verzichtet weitgehend auf Computer-Effekte und schert sich nicht um eine umsatzorientierte  Altersfreigabe.<br />
„The Expendables“ ist brutal und zynisch,  ein Who-Is-Who der 80er-Actionstars. Er ist Zelluloid gewordenes Testosteron, Rosskur f&uuml;r alle M&auml;nner, die in „Sex and the City“ geschleift worden sind, und Actionkino, wie man es heute so nicht mehr geboten bekommt! Wer darauf abf&auml;hrt, sollte diesen Streifen auf keinen Fall verpassen..</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p style="color: white;">&#8220;The Expendables&#8221; l&auml;uft in Deutschland ungek&uuml;rzt.<br />
<a href="http://www.expendables-derfilm.de/" target="_blank">Offizielle Homepage zum Film</a><br />
<a href="http://www.imdb.com/title/tt1320253/" target="_blank">Fakten und User-Bewertungen auf  der imdb-Seite zum Film</a><br />
<a href="http://www.filmsite.org/guyfilms.html" target="_blank">Die 50 besten M&auml;nnerfilme aller Zeiten</a>
</p>
<p style="color: white;">
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Das Ph&#228;nomen Putzfrau</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/25/08/2010/das-phaenomen-putzfrau/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/25/08/2010/das-phaenomen-putzfrau/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 22:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne K. Dote</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>

		<category><![CDATA[Anne K. Dote]]></category>

		<category><![CDATA[Putzfrauen]]></category>

		<category><![CDATA[RUB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=23143</guid>
		<description><![CDATA[An der Uni zu sein, hat auch seine sch&#246;nen Seiten. Zum Beispiel der Kontakt zu Menschen - Doktoren, Professoren, WissMits, HiWis, Cafeteria-Angestellten und Putzfrauen. Meine Lieblingsmitarbeiter sind die facettenreichen Putzfrauen.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An der Uni zu sein, hat auch seine sch&ouml;nen Seiten. Zum Beispiel der Kontakt zu Menschen - Doktoren, Professoren, WissMits, HiWis, Cafeteria-Angestellten und Putzfrauen. Meine Lieblingsmitarbeiter sind die facettenreichen Putzfrauen.</strong></p>
<p>In den G-Geb&auml;uden sehe ich nur &uuml;berf&uuml;llte W&auml;gelchen, hinter denen ich eine putzfrauartige Gestalt erahne. Bei den N-Geb&auml;uden sichte ich sie nur manchmal, weil ich mich meist nicht auf den Fluren aufhalte. In den I-Geb&auml;uden sehe ich die Putzfrau abends in einer faszinierenden Schnelligkeit (quasi einer nicht vorhandenen) durch die leeren H&ouml;rs&auml;le schlendern.</p>
<p>In den M-Geb&auml;uden aber weilt meine Lieblings-Reinigungskraft: Die Alzheimer-Putzfrau. Sie macht ihren Job &uuml;beraus exzellent, nicht, dass das falsch verstanden wird. Ihr Alzheimer beschr&auml;nkt sich auf die Personen, denen sie ein fr&ouml;hliches „Guten Morgen!“ entgegen wirft.</p>
<p>Wie beschreibe ich das nur am besten? Ich komme in das ZKF2 hinter dem MA-Geb&auml;ude. ich muss so dringend eine Toilette aufsuchen, dass ich nicht auf meinem B&uuml;rolevel lande, sondern direkt hinter dem Haupteingang auf der G&auml;stetoilette. Auf dem Weg dorthin treffe ich sie. Emsig und l&auml;chelnd.</p>
<p>Nennen wir sie Helga.</p>
<p>Helga gr&uuml;&szlig;t beschwingt, und ich verschwinde in genannter R&auml;umlichkeit. Geraume Zeit sp&auml;ter befinde ich mich zehn Meter Luftlinie unseres ersten Treffpunktes, um meine Jacke in einem Spind zu verstauen. Ich erstarre f&ouml;rmlich, als das altbekannte „Guten Morgen!“ in gewohnter Art und Weise von der Seite kommt. Helga ist also im Erdgeschoss fertig. Ich l&auml;chle zur&uuml;ck. Nach Abschlie&szlig;en des Spindes gehe ich in den Sicherheitsbereich 1. Dort wollte ich kurz meinen frisch gereinigten Laborkittel abliefern. Gesagt getan – dann drehe ich mich um und weiche Helgas Gef&auml;hrt aus. Als ob wir uns an dem Tag noch nicht einmal gesehen h&auml;tten, strahlt sie mich an und sagt wieder einmal ihr „Guten Morgen!“. Verwirrt erwidere ich ihre Herzlichkeit und gehe zum B&uuml;ro.</p>
<p>Mein Kaffee kommt gerade aus der Maschine, als das morgendliche Ritual des B&uuml;ror&auml;umens beginnt, damit Helga wischen kann. An diesem Morgen bin ich alleine, also laufe ich, ihrem Wagen ausweichend, zum anderen B&uuml;ro - jedoch nicht ohne noch ein „Guten Morgen!“ zu erhalten, was in keinster Weise m&uuml;der klingt als die Vorherigen.</p>
<p>Man sagt ja, dass sich durch die Studienbeitr&auml;ge die Dienstleistung der Universit&auml;t ver&auml;ndern und vor allem verbessern muss. Vor meinem inneren Auge stelle ich mir vor, wie Helga in meinem Pr&uuml;fungsamt arbeitet und endlich alles klappt. Ich finde, Helga und ihre sonnige Art sollte ein Vorbild sein.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/ueber-uns/" target="_blank"><strong>Mehr Infos &uuml;ber Anne K. Dote</strong></a></p>
<p style="color: white;">Anne K. Dote ist eine Studentin des N-Geb&auml;udes an der Ruhr Universit&auml;t Bochum, die sich regelm&auml;&szlig;ig auch in anderen Buchstaben verirrt. In ihrer Kolumne gibt sie einen pers&ouml;nlichen Einblick in den Kosmos RUB - und das von nun an alle zwei Wochen.</p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/28/07/2010/die-kunst-der-orga/" target="_blank">Kolumne 1: Die Kunst der Orga</a></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.pflichtlektuere.com/11/08/2010/bildung-vorhanden/" target="_blank">Kolumne 2: Bildung vorhanden?</a></p>
</div>


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		</item>
		<item>
		<title>Thriller-Autorin Tess Gerritsen fand ihr Studium spannend</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/23/08/2010/thriller-autorin-tess-gerritsen-fand-ihr-studium-spannend/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/23/08/2010/thriller-autorin-tess-gerritsen-fand-ihr-studium-spannend/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 04:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Sahli</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Krimi]]></category>

		<category><![CDATA[prominent]]></category>

		<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<category><![CDATA[Tess Gerritsen]]></category>

		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pflichtlektuere.com/?p=30610</guid>
		<description><![CDATA[Tess Gerritsen hat einen Bachelor-Abschluss in Anthropologie und einen Medizinabschluss. Heute w&#252;nscht sie sich manchmal an die Uni zur&#252;ck.


Keine ähnlichen Beiträge bisher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Amerikanerin Tess Gerritsen wei&szlig;, wor&uuml;ber sie schreibt, wenn sie uns kein Detail eines &uuml;bel zugerichteten Mordopfers erspart. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Anthropologie und einen Medizinabschluss an der Medical School der University of California (San Francisco) gemacht.  In der neuen Folge der pflichtlekt&uuml;re-Serie &#8220;Vom Studenten zum Prominenten&#8221; sagt sie, dass ihr Studium so spannend war, dass sie sich zur&uuml;ck an die Uni w&uuml;nscht. </strong></p>
<p><strong></strong></p>
<div id="attachment_30614" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><strong></strong><strong><img class="size-medium wp-image-30614" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/foto-tess-300x223.jpg" alt="Tess Gerritsen w&uuml;nscht sich zur&uuml;ck an die Uni. Foto: © Derek Henthorn" width="300" height="223" /></strong><p class="wp-caption-text">Tess Gerritsen w&uuml;nscht sich zur&uuml;ck an die Uni. Foto: © Derek Henthorn</p></div>
<p><strong>Welche ist Ihre beste Erinnerung an die Studienzeit?</strong></p>
<p>Die Freiheit das zu lernen, was ich lernen will und eine unendliche Zahl an Themen zu entdecken.</p>
<p><strong>Und welche Ihre schlimmste?</strong></p>
<p>Mir um Noten Sorgen machen zu m&uuml;ssen und ob ich an der Medical School angenommen werden w&uuml;rde.</p>
<p><strong>Wie waren Sie als Studentin? Beschreiben Sie sich in drei W&ouml;rtern.</strong></p>
<p>Zielstrebig, konzentriert und verantwortungsbewusst.</p>
<p><strong>Was haben Sie an Ihrem Studentenleben am meisten genossen?</strong></p>
<p>Mein eigenes Leben zu kontrollieren und jeden Tag selbst zu bestimmen, was ich machen will. Zum ersten Mal weg von meinen Eltern zu sein, war eine wundervolle Freiheit.</p>
<p><strong>Welche Tipps geben Sie uns Studenten?</strong></p>
<p>Das ist eure Zeit, jedem m&ouml;glichen Interesse nachzugehen. W&auml;hlt einen Kurs, von dem ihr keine Ahnung habt. Ich w&uuml;nschte, ich h&auml;tte Fechten genommen. Ich w&uuml;nschte, ich h&auml;tte mehr &uuml;ber Geologie gelernt! Wenn ihr erst mal die Universit&auml;t hinter euch habt und arbeitet, werdet ihr so wenig Zeit haben, Themen zu entdecken, die nichts mit eurem Job zu tun haben. Die Uni ist eure Chance, das zu lernen, was ihr lernen WOLLT. Ich w&uuml;nschte, ich k&ouml;nnte noch mal zur&uuml;ck an die Uni gehen.</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>pflichtlekt&uuml;re-Serie </strong><strong> „Vom Studenten zum Prominenten</strong><strong>“</strong></p>
<p style="color: white;">Das Prinzip ist einfach. Die pflichtlekt&uuml;re hat prominenten Ex-Studenten dieselben Fragen nach ihrer Unizeit gestellt. Jeden Montag lest ihr auf pflichtlektuere.com eine neue Folge. Bereits erschienen sind der 1Live-Moderator Olli Briesch, die englische Autorin Minette Walters und Alex von den &#8220;Donots&#8221;.</p>
<p style="color: white;">Zur Homepage von <a href="http://www.tessgerritsen.com/" target="_blank">Tess Gerritsen</a><a href="http://www.danielglattauer.com/" target="_blank"></a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit dem Ex-Mister-Tagesthemen <a href="http://www.pflichtlektuere.com/11/05/2010/ulrich-wickert-14-semester-mon-dieu/" target="_blank">Ulrich Wickert</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit Kinderliedermacher <a href="http://www.pflichtlektuere.com/03/05/2010/rolf-zuckowskis-studenten-tipp-ein-baby-bekommen-schnell/" target="_blank">Rolf Zuckowski</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/17/05/2010/autorin-kathrin-schmidt-das-beste-am-studium-war-maria/" target="_blank">Kathrin Schmidt, Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2009</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/16/08/2010/guildo-horn-brauchte-arschtritte-wenn-steffi-graf-spielte/" target="_blank">Guildo Horn</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/27/07/2010/saengerin-inga-humpe-empfiehlt-studenten-immer-verliebt-zu-sein/" target="_blank">Inga Humpe von 2raumwohnung</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit dem <a href="http://www.pflichtlektuere.com/19/07/2010/kabarettist-wilfried-schmickler-lasst-euch-blosz-nicht-irre-machen/" target="_blank">Kabarettisten Wilfried Schmickler</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/05/07/2010/david-garrett-liebte-sein-new-yorker-studentenleben/" target="_blank">Star-Geiger David Garrett</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/02/08/2010/donots-gitarrist-eben-noch-im-flieger-dann-in-der-pruefung/" target="_blank">Alex von den &#8220;Dontos&#8221;</a></p>
<p style="color: white;">Zur Folge mit <a href="http://www.pflichtlektuere.com/07/06/2010/achim-hagemann-war-schon-als-student-ein-echter-popolski/" target="_blank">&#8220;Popolski&#8221;-Macher Achim Hagemann</a></p>
</div>


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		<title>„Der Ramadan soll keine Qual sein“</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/19/08/2010/der-ramadan-soll-keine-qual-sein/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 06:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regine Beyss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Fasten]]></category>

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		<category><![CDATA[Muslime]]></category>

		<category><![CDATA[Ramadan]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zu 17 Stunden ohne Essen und Trinken, keine Zigaretten, kein Sex: F&#252;r Muslime ist der Ramadan eine Herausforderung. Ein Konvertit erz&#228;hlt, warum sich die 30 Tage f&#252;r ihn trotzdem lohnen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor 17 Jahren konvertierte der Dortmunder Christian Bockem&uuml;hl zum Islam. Nun hei&szlig;t er Raschid. Gemeinsam mit seiner Frau, der Marokkanerin Maryam Benammi, feiert er im Moment den Ramadan – ein ganz besonderer Monat f&uuml;r die Muslime.</strong></p>
<div id="attachment_39103" class="wp-caption alignleft" style="width: 273px"><img class="size-medium wp-image-39103" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/dsc_0116-263x300.jpg" alt="Als er zum Islam konvertierte, &auml;nderte Christian Bockem&uuml;hl seinen Vornamen. Nun hei&szlig;t er Raschid. Foto: Bey&szlig;" width="263" height="300" /><p class="wp-caption-text">Als er zum Islam konvertierte, &auml;nderte Christian Bockem&uuml;hl seinen Vornamen. Nun hei&szlig;t er Raschid. Foto: Bey&szlig;</p></div>
<p>Schon eine Woche hat er jetzt hinter sich. Ein wenig geschw&auml;cht sei er schon, aber nach den ersten zwei bis drei Tagen habe sich der K&ouml;rper umgestellt. Dann spiele das Hunger- und Durstgef&uuml;hl nicht mehr so eine gro&szlig;e Rolle. Und am Ende sei man fast ein wenig traurig, dass es vorbei ist. Raschid Bockem&uuml;hl fastet. Der Dortmunder ist seit 1993 Muslim und feiert in diesem Jahr zum 17. Mal den Ramadan. &#8220;Es ist eine sch&ouml;ne Erfahrung, wann man das mal gemacht hat&#8221;, erz&auml;hlt er. &#8220;Das habe ich direkt beim ersten Mal festgestellt.&#8221;</p>
<p>Am 11. August begann der Fastenmonat in diesem Jahr. 30 Tage lang d&uuml;rfen die Muslime zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nichts zu sich nehmen. Sie essen nicht, sie trinken nicht und verzichten auf Gen&uuml;sse wie zum Beispiel Zigaretten und Geschlechtsverkehr. &#8220;Die Frauen verwenden auch kein Make-Up oder Parfum&#8221;, f&uuml;gt Raschids Frau Maryam hinzu. Im Moment hei&szlig;t das f&uuml;r das Ehepaar, ganze 17 Stunden ohne eine Mahlzeit oder ein Getr&auml;nk auszukommen. &#8220;Die Sommertage sind nat&uuml;rlich etwas h&auml;rter&#8221;, gibt Raschid zu. &#8220;Im Winter sind es oft nur 10 Stunden.&#8221; Am Abend findet oft in geselliger Runde der &#8220;Iftar&#8221; (das Fastenbrechen) statt.</p>
<p><strong>&#8220;Man lernt zu verzichten&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Der Ramadan bezeichnet eigentlich einen Monat im islamischen Mondkalender. Er dauert genau 30 Tage. Weil der islamische Kalender aber 11 Tage weniger hat als unser gregorianischer Kalender, verschiebt sich der Ramadan f&uuml;r Muslime in Deutschland jedes Jahr ein wenig. Aus diesem Grund f&auml;llt er mitunter auch in unterschiedliche Jahreszeiten.</p>
<p>Der Fastenmonat verbindet f&uuml;r die Muslime gleich drei wichtige Aspekte. Zuallererst spielt nat&uuml;rlich die asketische Lebensweise eine Rolle. &#8220;Man lernt, zu verzichten und seine k&ouml;rperlichen Begierden zur&uuml;ckzustellen&#8221;, sagt Raschid. Dar&uuml;ber hinaus erinnert der Ramadan an die Offenbarung des Korans, die sich &uuml;ber 23 Jahre erstreckt hat. Die erste Offenbarung an den Propheten Mohammed fand im Monat Ramadan statt. &#8220;Der Ramadan ist also auch eine Art Gedenkmonat&#8221;, erkl&auml;rt der Konvertit. &#8220;Die Muslime sollen in diesem Monat besonders fromm sein und sich anstrengen, ein vern&uuml;nftiges Leben zu f&uuml;hren.&#8221; Das bedeutet zum Beispiel, nett zu seinen Mitmenschen zu sein oder regelm&auml;&szlig;ig in die Moschee zu gehen.</p>
<p>Gleichzeitig beinhaltet der Ramadan auch einen sozialen Aspekt. &#8220;Wenn man so hungert und durstet von morgens bis abends, dann lenkt das die Gedanken fast automatisch auf die Menschen, die immer hungern und dursten&#8221;, berichtet Raschid aus eigener Erfahrung. Das erh&ouml;he die Bereitschaft, sich zu engagieren, sei es finanziell oder auf andere Weise. &#8220;Das Spendenaufkommen bei den Muslimen ist in keinem Monat so hoch wie im Fastenmonat Ramadan.&#8221;<br />
<strong><br />
&#8220;Es kommt keine Religionspolizei, die das kontrolliert&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Der Ramadan geh&ouml;rt neben dem t&auml;glichen Gebet, dem Glaubensbekenntnis, der Sozialabgabe und einer Pilgerfahrt nach Mekka zu den f&uuml;nf S&auml;ulen des Islam – und ist somit eigentlich verpflichtend f&uuml;r jeden Muslim. Allerdings gibt es Ausnahmen: So m&uuml;ssen Kinder vor der Pubert&auml;t grunds&auml;tzlich nicht fasten. Auch Kranke, die k&ouml;rperlich nicht in der Lage sind, den Ramadan zu feiern, sind ausgenommen. Allerdings sollen Menschen, die nicht chronisch oder unheilbar krank sind, die 30 Tage wenn m&ouml;glich nachholen. Genauso wie Frauen, die w&auml;hrend der Schwangerschaft, nach der Geburt und w&auml;hrend der Menstruation nicht fasten m&uuml;ssen. Aufgrund der schwierigen Bedingungen in fr&uuml;heren Zeiten sind laut des Korans auch Reisende von der Pflicht entbunden.</p>
<p>&#8220;Im Grunde liegt es aber bei jedem Einzelnen, ob er den Ramadan feiert oder nicht&#8221;, sagt Raschid. &#8220;Es kommt keine Religionspolizei, die das kontrolliert.&#8221; Der Islam spreche den Menschen eine individuelle Schuldverantwortung zu. Das bedeutet, am Ende seines Lebens muss sich jeder selbst vor Allah rechtfertigen und erkl&auml;ren, warum er in seinem Leben wie gehandelt hat. Besonders beim Ramadan solle man also seine Grenzen kennen, so Ehefrau Maryam Benammi.</p>
<p><strong>&#8220;Das kann man durchhalten!&#8221;</strong></p>
<p>F&uuml;r Muslimen in europ&auml;ischen L&auml;ndern gibt es inzwischen Ausnahmeregelungen, die auf spezielle Rechtsgutachten zur&uuml;ckgehen. &#8220;Es ist Menschen in ganz bestimmten Berufen, die wirklich sehr anstrengend sind, erlaubt, nicht zu fasten&#8221;, wei&szlig; Raschid. &#8220;Schlie&szlig;lich soll vermieden werden, dass das Praktizieren des Ramadans zu einer Qual oder einer Strafe wird.&#8221; Zwar gibt Raschid zu, dass es zum Beispiel f&uuml;r Arbeitnehmer oder Sch&uuml;ler schwierig ist, den Ramadan in den Alltag zu integrieren. Aber der Dortmunder ist trotzdem sicher: &#8220;Das kann und muss man durchhalten – mit ein wenig Selbstdisziplin!&#8221;.</p>
<p>Raschid Bockem&uuml;hl selbst war fr&uuml;her aktiver evangelischer Christ. Er begann sogar ein Theologiestudium – damals hie&szlig; er noch Christian. &#8220;Es ist &uuml;blich, beim Eintritt in den Islam auch einen muslimischen Vornamen anzunehmen.&#8221; Aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden brach er das Studium ab und entfernte sich auch von der Kirche. Doch das betraf nur die Institution, nicht den Glauben. &#8220;Man ist offenbar nie ganz ohne etwas, man sucht immer ein bisschen.&#8221; Bei ihm endete diese Suche beim Islam. Auf zahlreichen Reisen sammelte er pers&ouml;nliche Eindr&uuml;cke und Erfahrungen. Zu Hause bildete er sich weiter und wurde so &#8220;autodidaktisch zu einem kleinen Islamwissenschaftler&#8221;. In seinem Arbeitszimmer stehen mehrere hundert B&uuml;cher – unter anderen verschiedene Ausgaben des Korans. &#8220;Der Koran hat mich sehr beeindruckt&#8221;, so Raschid. &#8220;Er ist f&uuml;r mich &uuml;berzeugender als die Bibel.&#8221; Heute geh&ouml;rt Raschid Bockem&uuml;hl zu sch&auml;tzungsweise 50.000 bis 60.000 Konvertiten in Deutschland.</p>
<p><strong>Junge Muslime sind oft religi&ouml;ser als ihre Eltern</strong></p>
<p>Seit er zum Islam &uuml;bergetreten ist, hat er jedes Jahr gefastet. Das ist nicht bei allen Muslimen &uuml;blich. Raschid erkl&auml;rt: &#8220;Die erste Generation der Muslime in Deutschland, die in den 60er Jahren hierherkamen, waren noch relativ streng.&#8221; In der zweiten Generation hingegen sei das Praktizieren des Ramadans sehr unterschiedlich ausgepr&auml;gt. Viele seien von der westlichen Lebensweise angesteckt worden und k&uuml;mmerten sich heute nicht mehr so ums Religi&ouml;se – also auch nicht um den Ramadan. Bei den jungen Muslimen hingehen beobachtet Raschid Bockem&uuml;hl wieder einen st&auml;rkeren Bezug zur Religiosit&auml;t. &#8220;Die jungen Muslime f&uuml;hlen sich in Europa immer noch nicht richtig angekommen und willkommen. Deswegen wenden sie sich wieder st&auml;rker dem Islam zu.&#8221;</p>
<p>F&uuml;r Raschid ist der Ramadan eine gute M&ouml;glichkeit, die Integration von Muslimen voranzutreiben. &#8220;Die Muslime k&ouml;nnen den Nicht-Muslimen vorf&uuml;hren, was den Islam ausmacht und was der Ramadan bedeutet.&#8221; Viele Menschen hielten den Islam f&uuml;r gewaltt&auml;tig und militant, der Fastenmonat hingegen sei genau das Gegenteil. &#8220;Der Ramadan ist eine gute &Ouml;ffentlichkeitsma&szlig;nahme, zumal er ganze 30 Tage dauert.&#8221;</p>
<p>Noch drei Wochen haben Raschid Bockem&uuml;hle, Maryam Benammi und alle anderen Muslime vor sich. Bis zum 8. September m&uuml;ssen sie sich in Verzicht &uuml;ben und tags&uuml;ber auf jegliche Gen&uuml;sse verzichten. Danach feiern sie gemeinsam das dreit&auml;gige „Zuckerfest“.</p>
<div id="attachment_39109" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-large wp-image-39109" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/dsc_01071-600x401.jpg" alt="Der Koran hat Raschid Bockem&uuml;hl tief beeindruckt. Foto: Regine Bey&szlig;" width="600" height="401" /><p class="wp-caption-text">Der Koran hat Raschid Bockem&uuml;hl tief beeindruckt. Foto: Regine Bey&szlig;</p></div>


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		<title>&#8220;Veggie-Street-Day&#8221; - vegan in Dortmund</title>
		<link>http://www.pflichtlektuere.com/16/08/2010/veggie-street-day-vegan-in-dortmund/</link>
		<comments>http://www.pflichtlektuere.com/16/08/2010/veggie-street-day-vegan-in-dortmund/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 08:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regine Beyss</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

		<category><![CDATA[aktuell]]></category>

		<category><![CDATA[mitten im leben]]></category>

		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Vegan]]></category>

		<category><![CDATA[Vegetarierbund]]></category>

		<category><![CDATA[Vegetarismus]]></category>

		<category><![CDATA[Veggie-Street-Day]]></category>

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		<description><![CDATA[Leben ohne Fleisch, Fisch und Milch? Veganer sind &#252;berzeugt davon. In der Dortmunder Innenstadt haben sie f&#252;r ihre Lebensweise geworben. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum f&uuml;nften Mal fand in der Dortmunder Innenstadt der Veggie-Street Day statt. Rund 7.000 Besucher konnten sich &uuml;ber die vegetarische und vegane Lebensweise informieren, sie kosten und sie sogar anprobieren.</strong></p>
<div id="attachment_39053" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-39053" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/veggie-street-day1-300x220.jpg" alt="Henry (r.) und Matthias erkl&auml;ren, was ihre T-Shirts aussagen sollen. " width="300" height="220" /><p class="wp-caption-text">Henry (r.) und Matthias erkl&auml;ren, was ihre T-Shirts aussagen sollen. Foto: Regine Bey&szlig;</p></div>
<p>Geduldig beantworten Henry und Matthias alle Fragen. Zum x-ten Mal erkl&auml;ren sie nun schon, wer sie sind, was sie machen und welchen Sinn sie darin sehen. Langweilig wird ihnen nicht. &#8220;Man hat halt seine Ziele und Ideale&#8221;, sagt Henry. Die beiden jungen M&auml;nner haben ein eigenes Modelabel gegr&uuml;ndet. Unter dem Namen &#8220;Silent Cries Clothing&#8221; entwerfen sie au&szlig;ergew&ouml;hnliche T-Shirts, Pullover und Jacken, die auf die Ausbeutung der Tiere in der Gesellschaft aufmerksam machen sollen. Ihre Ware ist fair gehandelt, besteht aus organischer Wolle und ist klimaneutral.</p>
<p>Henry und Matthias betreuten einen der 50 Informations- und Verkaufsst&auml;nden auf dem Veggie-Street Day (VSD) in Dortmund. Zum f&uuml;nften Mal trafen sich hier Vegetarier und Veganer aus ganz Deutschland, um gemeinsam ihre Lebensphilosophie vorzustellen – und das auf ganz unterschiedliche Weise.</p>
<p><strong>&Uuml;ber 30 Organisationen und Vereine</strong></p>
<p>Der VSD bewegte sich nicht nur auf der kulinarischen Ebene, auf der man Vegetarier und Veganer naturgem&auml;&szlig; zuerst ansiedelt. Nat&uuml;rlich gab es viele fleischlose Gerichte zum Probieren – vom Veggie-D&ouml;ner &uuml;ber die Tofu-Wurst bis zu veganen Torte war alles dabei. Au&szlig;erdem gab es Informationen zur Kritik an Tierversuchen, zu pflanzlicher Kosmetik, organischre Wolle und lederfreien Schuhen. So hatten die Besucher die M&ouml;glichkeit, die vegetarische und vegane Lebensweise nicht nur zu kosten, sondern auch an- und auszuprobieren.</p>
<div id="attachment_39052" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-39052" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/veggie-street-day2-300x200.jpg" alt="Der D&ouml;ner an der Veggie-Snack-Bar war hei&szlig; begehrt." width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Der D&ouml;ner an der Veggie-Snack-Bar war hei&szlig; begehrt. Foto: Regine Bey&szlig;</p></div>
<p>F&uuml;r alle  Fragen standen Experten bereit. Neben dem Vegetarierbund (Vebu) und dem Verein &#8220;Tierfreunde&#8221;, die den Veggie-Street-Day gemeinsam organisierten, waren &uuml;ber 30 Organisationen und Vereine angereist, die sich mit dem Leid von Tieren auseinandersetzen. Den k&uuml;rzesten Weg hatten dabei die Mitglieder von &#8220;VegaDo&#8221;, der einzigen Gruppe aus Dortmund.</p>
<p>Erst wenige Monate zuvor trafen sich die Mitglieder zum ersten Mal. &#8220;Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Menschen auf ihrem Weg zu einem veganen Leben zu unterst&uuml;tzen&#8221;, erkl&auml;rte Mitglied Anna. &#8220;Gleichzeitig m&ouml;chten wir der &Ouml;ffentlichkeit veganes Leben vorstellen, uns f&uuml;r Tierrechte einsetzen und gemeinsam gesellige Abende verbringen.&#8221;</p>
<p><strong>Das Bild der Vegetarier in der &Ouml;ffentlichkeit &auml;ndern</strong></p>
<p>Geselligkeit wurde beim VSD gro&szlig; geschrieben. &#8220;Die Atmosph&auml;re ist super&#8221;, fand Gisela Tigges von der Vegetarischen Initiative. &#8220;Es sind sehr viele offene Menschen hier, die Altersgruppen sind ganz gemischt.&#8221; Trotzdem glaubt sie, dass der Gro&szlig;teil der Besucher bereits von der vegetarischen/veganen Lebensweise &uuml;berzeugt war. &#8220;Es gab bisher keine Diskussionen mit Skeptikern.&#8221;</p>
<div id="attachment_39056" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-39056" src="http://www.pflichtlektuere.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/veggie-street-day4-200x300.jpg" alt="Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Vegetarierbunds Deutschland: Sebastian Z&ouml;sch. " width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Vegetarierbunds Deutschland: Sebastian Z&ouml;sch. Foto: Regine Bey&szlig;</p></div>
<p>&#8220;Wir wollen heute bewusst feiern&#8221;, stimmte Sebastian Z&ouml;sch, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des VeBu, zu. &#8220;Wir zeigen hier ja keine Schlachthofvideos – die Menschen sollen die positiven Seiten des Vegetarismus kennen lernen und Spa&szlig; haben.&#8221; Auf der gro&szlig;en B&uuml;hne lief aus diesem Grund ein buntes Programm: Musik, Tanz und Kochshows unterhielten die rund 7.000 Besucher. Auch die einzelnen St&auml;nde stellten sich vor und luden das Publikum zu einem Abstecher ein.</p>
<p><strong>&#8220;Fr&uuml;her galt man als asketischer &Ouml;ko - das ist vorbei&#8221;</strong></p>
<p>Den Vorwurf, der VSD sei nur noch eine &#8220;hippe Trendveranstaltung&#8221;, lie&szlig; Sebastian Z&ouml;sch nicht gelten. &#8220;Die einzelnen Vereine vertreten sehr wohl ihren ernsthaften Standpunkt – ohne nur &#8216;hip&#8217; sein zu wollen&#8221;, sagte er. Trotzdem ist er der Meinung, man m&uuml;sse das negative und einseitige Bild der Vegetarier  in der Gesellschaft &auml;ndern – mit Freude und positiven Assoziationen. Schon allein, weil die Zahl der Vegetarier und Veganer stetig w&auml;chst. &#8220;Fr&uuml;her war man eine Ausnahme, ein asketischer &Ouml;ko&#8221;, blickte Z&ouml;sch zur&uuml;ck. &#8220;Das ist heute anders.&#8221;</p>
<p>Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sieht der Vebu-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vor allem in der Vielschichtigkeit des Themas. &#8220;Vegetarismus bezieht sich nicht nur auf einen Aspekt. Gesundheit, Welthunger, Klima – das wird alles in Zukunft eine wichtige Rolle spielen&#8221;, glaubt Z&ouml;sch. &#8220;Und es gibt wenig Alternativen.&#8221;</p>
<div class="additionallinks">
<p style="color: white;"><strong>Links</strong></p>
<p style="color: white;"><a href="http://www.veggie-street-day.de" target="_blank">Veggie-Street Day</a></p>
<p><a href="http://www.vebu.de" target="_blank">Vegetarierbund Deutschland<br />
</a></p>
<p><a href="http://www.dortmund-vegan.de" target="_blank">Vegan in Dortmund</a></div>


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