Bochumer Professor zu Gewalt im Fußball

Bochum. Thomas Feltes, Professor an der Ruhr-Universität Bochum, plädiert für mehr Kommunikation zwischen Fußballfans und Polizei. In einem Interview mit der WAZ spricht der Inhaber des Lehrstuhls für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft unter anderem über das Verhalten von Polizei und Fans und die Vergabe von Stadionverboten.

„Die Erfahrungen zeigen, dass im Fußball eine vernünftige Vorfeldarbeit mit Kommunikation und klaren Regelungen und Absprachen viel wirksamer ist“, so Feltes im Interview. Er bemängelt, dass die Behörden gegenüber gewaltbereiten Fans oft den falschen Weg einschlagen.

Der Professor beschäftigt sich mit verschiedenen Themen der kriminologischen Forschung, z. B. Kriminalpolitik, Strafrechtsreform Polizei und Jugendkriminalität. Er ist Mitglied in verschiedenen internationalen kriminologischen Vereinigungen und gilt als Experte für Gewalt im Fußball.

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