UDE: Ingenieure stellen OP-System vor

Schon lange sind Computer und Roboter wichtige Hilfsmittel für Ärzte. Kameras helfen zum Beispiel bei Operationen, um in nicht sichtbare Bereiche zu gelangen. Zwei Ingenieure der Universität Duisburg-Essen haben nun ein neues OP-System entwickelt – ganz ohne Kameras. Sie stellen es vom 14. bis 17. November auf der MedicaMedizinmesse in Düsseldorf vor.

Christian Lange und Dr. Reinhard Viga heißen die beiden Entwickler des neuen optischen Lokalisierungs-Systems mit dem Namen „LoMaR“. Das Neue dabei: Statt mit Kameras arbeitet es mit zufälligen Lichtmustern, die auf Gegenstände wie zum Beispiel das Operationsbesteck projiziert werden. An diesen sind kleine flache Detektorplättchen angebracht. Vorteil des neuen Systems: Es ist viel kleiner als die Kameras, kann mobiler eingesetzt werden, ist unempfindlicher gegen Fremdlicht und überwacht zudem die Bewegungen in Echtzeit.

Auf der Medica zeigen die beiden Erfinder die Funktionsweisen von „LoMaR“ anhand eines Eingriffes durch die Nase auf. Dabei können die Besucher sich dann auch den optischen Detektor ansehen, der in etwa so groß ist wie ein 1-Cent-Stück. Die Aufnahmen des zu operierenden Bereiches können über diese Detektoren als Standbild auf einem Monitor angezeigt werden.

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