Mit der TU Dortmund ins Ausland

Laura Hope leitet das Referat Internationales der TU Dortmund.

Laura Hope koordiniert die Auslandsaufenthalte im Referat Internationales der TU Dortmund.

Das Bewerbungsverfahren

Bis zum 30. Oktober können sich die Studierenden für das kommende akademische Jahr bewerben. Wer also das Wintersemester 2015/2016 oder das Sommersemester 2016 im Ausland studieren möchte, sollte spätestens jetzt seine Bewerbung einreichen. Wer an eine europäische Universität will, hat noch etwas mehr Zeit, je nach Campus noch bis März 2015.

Die Zahl der Bewerber ist in den vergangenen Jahren fast 300 gestiegen. Meist bekommt aber nur ein Viertel von ihnen einen Platz an einer Universität im Ausland. Damit sich das Referat Internationales in diesem Jahr die Menge der Bewerbungen in Ruhe ansehen kann, wurde die Bewerbungsfrist nicht wie in der Vergangenheit auf den 1. November, sondern bereits auf den 30.Oktober verlegt. Pünktlich um 16 Uhr müssen alle Bewerbungen in dreifacher Ausführung im Briefkasten des Referats Internationales liegen. 

Studierende geben in ihrer Bewerbung drei Wunschuniversitäten an. Daraufhin lädt das Referat Internationales die Bewerber zu einem persönlichen Gespräch ein und entscheidet, ob sie für eine der kooperierenden Universitäten infrage kommen oder ob sie an eine externe Organisation, wie zum Beispiel ISEP, weitergeleitet werden. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Referat Internationales oder bei Laura Hope persönlich. 

Die beliebtesten Partneruniversitäten

Die USA seien ein besonders beliebtes Zielland, erzählt Laura Hope. Vor allem die Westküste rund um Kalifornien werde von den Bewerbern häufig als Wunschregion angegeben. Eine besonders starke Kooperation gibt es aber auch mit der Universität Tecnológico de Monterrey in Mexiko.

Wer sich von der Masse abheben will, um seine Chancen auf einen Studienplatz im Ausland zu erhöhen, sollte auf eins der exotischeren Zielländer setzen. Dabei ist es besonders wichtig, die eigenen akademischen Ziele zu betonen. Bewerber sollten sich nicht nur mit der Kultur des Landes auseinander zusetzten, sondern auch mit den Universitäten selbst. Hilfreich bei der Bewerbung können auch persönliche Interessen sein. Wer in seiner Freizeit zum Beispiel gerne japanische Schwerter sammelt, hat gute Chancen auf einen Studienplatz an einer Universität in Japan.

Exotisches Studieren

Unter den Partneruniversitäten gibt es auch ein paar echte Exoten – erzählt Laura Hope. So gibt es an der Chungam National University in Korea Lautsprecher, die den gesamten Campus mit angesagter K-Pop Musik beschallen. Das Columbia College in South Carolina ist eigentlich eine reine Frauenuniversität und somit für männliche Bewerber keine Option.

Wer die Bewerbungsfrist in diesem Jahr verpasst hat oder keinen Studienplatz über die TU Dortmund bekommen hat, kann auf eigene Faust im Ausland studieren. Auch dafür bietet das Referat Internationales Beratungsstunden an. Und auch Studierende, die Interesse an einem Auslandssemester innerhalb Europas haben, können sich beim Referat Internationales beraten lassen. Das Bewerbungsverfahren läuft dann allerdings direkt über die eigene Fakultät. 

Anmerkung der Redaktion: In die ursprüngliche Version des Textes hatten sich zwei Fehler eingeschlichen. Bewerbungsfrist für europäische Unis ist nicht pauschal der 15.11., sondern abhängig von der Gastuniversität. Außerdem nimmt das Columbia College keine männlichen Austauschstudierenden auf. Wir bitten um Entschuldigung.

 

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