Master im Ausland immer beliebter

Bonn. Das Masterstudium im Ausland wird immer beliebter. Laut Datenreport „Wissenschaft weltoffen 2011“ vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem HIS-Institut für Hochschulforschung wechselt mittlerweile jeder 20. Bachelor-Absolvent für den Master ins Ausland. Sollte der Trend anhalten, werden in einigen Jahren knapp 11.000 Bachelor-Absolventen für das Masterstudium ins Ausland gehen.

Vom Abschlussjahrgang 2009 hätten rund 3500 Bachelorabsolventen ihr Studium im Ausland fortgesetzt. Besonders beliebt seien dabei Länder wie Frankreich, Österreich und Großbritannien. Vor allem für Masterstudenten der Wirtschafts- und  Sozialwissenschaften sei der Auslandsaufenthalt attraktiv. Studenten der Ingenieurswissenschaften seien dagegen deutlich zurückhaltender. Gründe für den Weggang seien meist eine bessere Studienqualität, die Möglichkeit, spezielle Masterstudiengänge zu studieren und persönliche Gründe.

Nach dem Datenreport wächst die Zahl der Ausländer, die zum Studium nach Deutschland kommen, ebenfalls stetig. Im Jahr 2010 waren knapp 181.000 ausländische Studenten an deutschen Unis eingeschrieben. Größtenteils kommen diese aus Ostasien und Osteuropa, um ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu absolvieren. Der Datenreport „Wissenschaft weltoffen“ erscheint jährlich und enthält Statistiken zur Auslandsmobilität von Studenten und Wissenschaftlern.

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