Warnstreik: Auswirkungen an den Ruhr-Unis

Busse und Straßenbahnen stehen still: Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen wird in NRW gestreikt. Diesmal sogar direkt zwei Tage – am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche legt der öffentliche Dienst die Arbeit nieder. Davon sind auch die Universitäten im Ruhrgebiet betroffen. Die Studentenwerke kündigen für den 27. März Einschränkungen im Servicebereich an.

NRW. Der erste Warnstreik und die folgenden Tarifverhandlungen endeten ohne ein Angebot der Arbeitgeber-Seite. Daher rufen die Gewerkschaften erneut zu Warnstreiks auf. Am heutigen Mittwoch und Donnerstag fahren im Ruhrgebiet ganztägig oder zeitweise keine Busse, Straßen- und U-Bahnen. Am Donnerstag bleiben zudem weitere städtische Einrichtungen wie Kitas, Müllabfuhr, Krankenhäuser, Jobcenter oder Altenheime geschlossen. Das gilt auch für die Dienste der Studentenwerke: Die Speisepläne sind kleiner und Öffnungszeiten verkürzt. Eine Übersicht:

Nahverkehr: Busse und Bahnen der Städtischen Verkehrsbetriebe fahren nicht. Nicht vom Warnstreik betroffen sind die Regional und S-Bahnen der Deutschen Bahn, sowie Züge von anderen Anbietern wie der Eurobahn. Auch die H-Bahn an der TU Dortmund fährt nach Plan.

Essen&Trinken: In Dortmund bleiben die Galerie, das Vital, die kostBar, die Mensa Süd sowie der Studimarkt geschlossen. Die food fakultät bleibt bis 14:00 Uhr mit einem eingeschränkten Angebot geöffnet. Das Café Chaqwa (Emil-Figge-Str. 50) und der Kaffee-Raum (Mensa-Foyer, Vogelpothsweg 85) haben geöffnet auch Snacks, Laugengebäck und Salate an.  Am Campus Duisburg ist das „u-café“ geschlossen, sowie die „Mensa Klinikum“ am Campus Essen. Die Mensen an den Ruhr-Unis und Fachhochschulen in Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen bieten verkleinerte Menüpläne an. 

Verwaltung&Beratung: Wer sich morgen auf den Weg zur BAföG-Beratungsstelle machen will, sollte sich auf längere Wartezeiten und verkürzte Öffnungszeiten einstellen. Auch im Bereich „Wohnen“ der Universitäten Dortmund und Bochum ist mit Einschränkungen zu rechnen. Die Hausverwaltung der Wohnheime in Bochum hat einen Bereitschaftsdienst eingerichtet, der über die gewohnte Rufnummer zu erreichen ist. 

Kitas&Betreuung: Die Kita „4 Jahreszeiten“ an der TU Dortmund und die Bochumer AKAFÖ-Kindertagesstätten (UniKids und Kitag Lennershofstraße) sind am Donnerstag mit einer Notbesetzung vertreten. Eltern werden gebeten, wenn möglich auf andere Betreuungsmöglichkeiten zurückzugreifen. 

Aktuelle und erweiterte Informationen sind während der beiden Streiktage auch auf den Internetseiten der jeweiligen Studentenwerke zu finden.

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