Workshop zu Klimapolitik an der UDE

Das Klima beschäftigt Forscher weltweit. Gerade deshalb setzt sich die achte „Ruhr Graduate Summer School in Economics“ an der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit diesem Thema auseinander. Vom 24. bis zum 28. September werden rund 20 Doktoranden und Vertreter der Politikberatung den Essener Campus besuchen und in einem Workshop ökonomische Strukturveränderungen im Bezug auf das Klima analysieren.

Laut Pressemitteilung der Universität sei der Anreiz groß, klimaschädliche Produktionen in andere, nicht europäische Länder zu verlegen und von dort die Güter zu importieren. So werde ein erheblicher Teil der CO2-Einsparung in Europa wieder zunichte gemacht. Die Teilnehmer der Konferenz werden über die Stärke derartiger Verlagerungseffekte sowie deren Nutzen und Kosten diskutieren. Dies interessiert viele Teilnehmer aus dem Ausland. „Nahezu alle Kontinente sind vertreten. Viele kommen zum ersten Mal ins Ruhrgebiet und nehmen die Region auch als Wissenschaftsstandort wahr“, sagt Prof. Dr. Volker Clausen, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Wirtschaftsbeziehungen.

Der Klimaforscher Prof. Dr. Christoph Böhringer von der Universität Oldenburg wird im Workshop nicht nur über theoretische Grundlagenforschung, sondern auch über angewandte Politikberatung referieren. Anhand von Modellen sollen die teilnehmenden Forscher die Wirkung von handels- und klimapolitschen Maßnahmen analysieren. Die Ergebnisse sollen dann in die praktische Politikberatung einfließen.

Die „Ruhr Graduate School in Economics“ ist ein Promotionsprogramm der Volkswirtschaftslehre. Die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen sowie das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)  tragen diese gemeinsam. Desweiteren fördert das Land NRW die Forschungsschule „Graduate School“ seit 2008.

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