Auslandsstudium soll einfacher werden

Bonn. Das Erasmus-Studium soll unbürokratischer und damit attraktiver werden. Deshalb fordern 200 Experten aus Universitäten, Wissenschaft und Qualitätssicherungsagenturen, die sich auf einer internationalen Herbsttagung mit dem Thema beschäftigten, mehr Flexibilität bei der Anrechnung von Leistungsscheinen.

Ein Ziel der europäischen Studienreformen war es, durch das internationale Bachelor- und Mastersystems das Studieren im Ausland zu erleichtern, um den Studentenaustausch zu fördern. Doch gaben viele Austauschstudenten bei ihrer Rückkehr an die Deutsche Heimatuniversität an, Probleme bei der Anrechnung ihrer ausländischen Leistungsscheine zu haben und das Verfahren dabei wenig transparent sei.

Vor allem beim Vergleich der Leistungen fordern die Experten, die sich auf Einladung der Hochschulrektorenkonferenz zur Internationalen Herbsttagung trafen, Verbesserungen: Die Heimatunis sollen weniger kleinlich sein und mehr Vertrauen in die Qualität anderer Wissenschafts- und Studiensysteme haben. Auch wenn die an der Gast-Uni belegten Kurse zwar denen der Heimatuni nicht exakt gleichen, ihnen aber von der Thematik und Leistungsanforderung her ähneln, sollte die Anerkennung nicht verweigert werden, fordern die Experten.

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