Rekordfrühling in Bochum

Bochum. Der Frühling 2011 in Bochum ist der trockenste, sonnenreichste und zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1888. Ausgewertet wurden die Messdaten von der AG Klimaforschung an der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

„Die einzelnen Monate schrammten jeweils ganz knapp an den Rekorden vorbei, aber zusammengenommen toppt der Frühling 2011 fast alles“, sagt Monika Steinrücke von der AG Klimaforschung. Gemessen wurde im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Mai. Sehr auffällig ist laut der AG vor allem der geringe Niederschlag, der über die letzten Jahre immer weiter abgenommen habe.

Bochumer Forscher arbeiten seit 1994 an der Ludger-Mintrop-Klimastation und messen dort unter anderem Niederschlag, Lufttemperatur und die Staubbelastung Bochums. Die Ergebnisse helfen bei der Stadt- und Landschaftsplanung sowie der Klimaforschung für das Ruhrgebiet.

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