Neue Studiengänge ab SoSe 2013

Ab dem kommenden Sommersemester wird es in Deutschland mehrere komplett neue Studiengänge geben. In Wismar kann zum Beispiel ein Online-Studium für Vereins-Manager aufgenommen werden, die Hochschule Hamburg wird ab dem SoSe 2013 einen Weiterbildungsstudiengang für klinische Pflege anbieten.

Unter dem Namen „Management von Non-Profit-Organisationen“ kann im Sommersemester 2013 ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium in Wismar absolviert werden. Sechs bzw. acht Semester soll es dauern, die Kosten liegen je Semester zwischen 855 und 957 Euro, teilt das Fernstudienzentrum Wings der Hochschule mit. Die Vorlesungen finden online statt. Dabei stehen wirtschaftswissenschaftliche Themen wie Buchführung und Controlling im Vordergrund. Auch Seminare in Soziologie werden die Studenten erwarten. Voraussetzung ist die Fachhochschulreife oder ein gleichwertiger Abschluss. Der Bewerbungsschluss ist der 28. Februar.

Ebenfalls zum Sommersemester 2013 beginnt an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg der neue Master-Studiengang „Klinische Pflege“. Drei Semester lang können sich Berufstätige aus der Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpflege weiterbilden. Erforderlich dafür sind eine Berufserlaubnis in diesem Feld sowie ein Abschluss in einem grundständigen Studiengang oder die erfolgreiche Teilnahme an einer Eignungsprüfung. Während des Studiums sollen sich die Studenten auf Leitungsaufgaben innerhalb der klinischen Pflege vorbereiten. Dabei stehen Gesundheitspolitik und die Gestaltung von Versorgungsprozessen auf dem Studienplan. Die Semestergebühren betragen 2700 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar.

Zuletzt wird es noch ein neues Angebot für all die geben, die sich international weiterentwickeln wollen: Die Fachhochschule Frankfurt am Main bietet im Sommer 2013 einen neuen achtsemestrigen Bachelor-Studiengang unter dem Namen „Soziale Arbeit: transnational“ an. Dort sollen Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit behandelt werden, so die Fachhochschule. Auch Themen wie Migration oder Armut in Europa stehen auf dem Plan. Die Studenten erwarten zudem zwei Auslandsaufenthalte, die in das Studium integriert sind. Daher sind gute Englisch-Kenntnisse Pflicht. Am Ende können die Absolventen als Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen arbeiten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar.