Protestmarsch für eine bessere Dortmunder Nordstadt

Etwa 2.500 Menschen sind am Donnerstag auf die Straßen der Dortmunder Nordstadt gegangen, um gegen Prostitution, Kriminalität und Drogenhandel zu demonstrieren. Die Initiative „Nordstadteltern“ hatte zu dem Sternmarsch zum Friedensplatz aufgerufen.

Es waren vor allem Eltern mit ihren Kindern, die die Politik auf die unzumutbaren Verhältnisse in ihrem Viertel aufmerksam machen wollten. Mit dabei waren auch Kinder und Lehrer von allen Schulen der Nordstadt. Der friedliche Protestmarsch begann an vier verschiedenen Plätzen: Borsigplatz, Nordmarkt, Hafen und Münsterstraße. Angekommen am Friedensplatz, ließen die Demonstranten symbolisch viele rote Luftballons steigen.

Schon seit Jahren gilt die Dortmunder Nordstadt als sozialer Brennpunkt. Vor allem, um ihren Kinder ein sorgenfreies und gefahrloses Aufwachsen zu ermöglichen, engagieren sich die Bewohner für eine Eindämmung des Drogenhandels und das Ende des Straßenstrichs.

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