Ein Viertel verzichten auf Pause

Ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland verzichtet laut einer Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz während der Arbeitszeit auf die Pausen. Dabei dürfen die Beschäftigten in der Regel nicht länger als sechs Stunden ohne Ruhepause arbeiten. Welche Erwerbsgruppen zudem besonders vom Pausenausfall betroffen sind, geht aus dem vierten Factsheet „Arbeiten ohne Unterlass? – Ein Plädoyer für die Pause“ hervor, das nun veröffentlicht wurde.

Dortmund. Als häufigsten Grund für den Pausenausfall gaben die Beschäftigten in der Befragung an, dass sich die Pause nicht in den Arbeitsablauf integrieren lassen würde. Spitzenreiter sind weibliche Führungskräfte in Vollzeit, bei denen 41 Prozent regelmäßig auf ihre Pause verzichten. Auf Platz eins der Berufsgruppen liegen Beschäftigte in Gesundheitsberufen. Dort vernachlässigen knapp 43 Prozent die Pause. In körperlich belastenden Berufen wie in der Metall- und Maschinenbaubranche (16 Prozent) kommt es viel seltener zum Pausenschwänzen.

Bei der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 handelt es sich um eine repräsentative Erhebung unter 20.000 Erwerbstätigen in Deutschland. Durch sie werden Informationen über ausgeübte Tätigkeiten, berufliche Anforderungen, Arbeitsbedingungen und -belastungen, den Bildungsverlauf der Erwerbstätigen sowie über die Verwertung beruflicher Qualifikationen gewonnen.

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