Dropbox: „Space Race“ endet

Am 4. März 2015 läuft das „Space Race“-Programm des Clouddienstes Dropbox aus. Das bedeutet für die Teilnehmer der TU Dortmund: Nach mehr als zwei Jahren wird der Speicherplatz wieder auf 2 Gigabyte (GB) zurückgesetzt. Falls nach dem Stichtag mehr als 2 GB Daten in der persönlichen Dropbox sind, können keine weiteren Dateien hochgeladen werden.

Ende 2012 startete der Onlinespeicher-Dienst die Werbeaktion „Space Race“. Je mehr Studenten einer Hochschule sich in einem bestimmten Zeitraum mit der Unimail-Adresse bei Dropbox anmeldeten, desto mehr zusätzlichen Speicherplatz gab es für die Teilnehmer der jeweiligen Uni. Mehrere deutsche Universitäten landeten unter den Top 100 der Welt. Die Studenten der TU Dortmund erhielten durch die Aktion zum Standardspeicher von 2 GB zusätzliche 15 GB Speicherplatz.

Ursprünglich sollte die Aktion schon am 15. Januar 2015 auslaufen. Drei Tage vor dem Ablaufdatum verlängerte das Unternehmen die Aktion jedeoch bis zum 4. März. Einen Grund dafür nannte es nicht. Jetzt soll endgültig Schluss sein. In einer E-Mail an alle Teilnehmer erklärte das Unternehmen: „Wenn Ihr 2 GB-Speicherlimit nach dem 4. März überschritten ist, können Sie keine neuen Fotos, Videos und Dokumente mehr in Ihrer Dropbox speichern.“ Anfang des Semesters hatte Dropbox für Aufsehen gesorgt, als offenbar Millionen Nutzerdaten geleakt wurden. 

Eine Alternative zu Dropbox bietet seit Anfang der Woche der Cloud-Dienst „Sciebo“, der von 22 NRW-Hochschulen angeboten wird. Jeder Teilnehmer hat 30 GB kostenlosen Speicherplatz zur Verfügung. Im IT und Medien Centrum (ITMC) der TU Dortmund habe es aber kein Eindeutiges Votum für die Teilnahme an dem Programm gegeben, hatte Martin Rothenberg von der Pressestelle der TU Ende vergangener Woche erklärt.

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