NRW sucht Bergbauschäden

Auf Nordrhein Westfalens Straßen soll vorgesorgt werden: Anhand von Karten wird nach möglichen Bergbauschäden unter Straßen gesucht. Studenten kennen das Problem bereits, denn 2013 sorgten Bergbauschäden für zahlreiche Verspätungen der S1.

 NRW. Nach vielen Bergbauschäden unter und neben Bundesstraßen und Autobahnen sollen jetzt landesweit weitere mögliche Schadensstellen erfasst und untersucht werden. Bergbaukarten sollen dabei helfen, die betroffenen Stellen zu finden – anschließend werden die Stellen nach ihrer Gefahr bewertet und dann dementsprechend behandelt. Die gefährlichsten Stellen sollen dann so bald wie möglich vor Ort besucht und die Schäden behoben werden.“Betroffen ist halb NRW“, sagt Jürgen Edel von Straßen.NRW. zu Die Welt. Edel rechnet für das Projekt mit einer Laufzeit von rund 20 Jahren.

Zuletzt mussten an der A43 Münster – Wuppertal Hohlräume verschlossenen werden.“Ziel ist es, zur Sicherheit der Autofahrer zu agieren und nicht nur auf Schäden zu reagieren“, so Edel. Vor allem Stellen an denen in der Vergangenheit für den Bergbau in die Tiefe gebohrt wurde, werden untersucht. Im vergangenen Jahr sorgte ein einsturzgefährdeter Bergbaustollen hinter dem Essener Hauptbahnhof für zahlreiche S-Bahn Verspätungen und Ausfälle. 

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