Vier Wochen Advent – warum?

Ist doch eigentlich merkwürdig – das erste Türchen des Adventskalenders wird am 1. Dezember geöffnet und dabei hat die Adventszeit offiziell schon begonnen. In diesem Jahr waren es nur relativ wenige Adventstage ohne allmorgendliche Überraschung.

Warum die Adventszeit vier Wochen umfasst, hat natürlich einen religiösen Hintergrund:

Statt wie der Adventskalender am 1. Dezember zu beginnen, richtet sich die Adventszeit nach den Sonntagen.

Statt wie der Adventskalender am 1. Dezember zu beginnen, richtet sich die Adventszeit nach den Sonntagen.

    Erst einmal beginnt mit dem ersten „Advent“, zu Deutsch „Ankunft“, auch ein neues Kirchenjahr. Nach christlichem Verständnis dient der Advent nämlich der Vorbereitung auf Jesu Geburt. So beginnt das Kirchenjahr mit dem frohen Warten auf die Ankunft Gottes in Jesus Christus.

    Die Adventszeit beginnt jeweils zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember und endet am Heiligen Abend. Das war aber nicht immer so. Bis etwa 600 Jahre nach Christus begann der Advent schon am 11. November und dauerte bis zum 6. Januar – Plätzchen und Schokolade gab es damals allerdings nicht, der Advent war strikte Fastenzeit!

    Seit Papst Gregor dem Großen gibt es nur noch vier Adventswochen. Aber warum gerade vier? Die vier Wochen sollen für die 4000 Jahre stehen, in denen die Menschheit auf die Ankunft Jesu wartete. Das Fastengebot wurde allerdings erst 1917 offiziell abgeschafft. Immerhin, sonst hätten wir auf die leckeren schoko-gefüllten Kalender verzichten müssen…

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