Der gute alte Umweltverpester: Lametta

Lametta, das hängt auch heute noch an vielen Weihnachtsbäumen – aber „echtes Lametta“, wie Liebhaber in Internetforen das definieren, das gibt es kaum noch zu kaufen. Nur wenige Hersteller halten in Deutschland dem guten, alten Umweltverpester die Treue.


„Echtes Lametta“ wird aus Stanniol hergestellt, und kann zudem noch Blei enthalten. Dieses verrottet dann schon mal etwas länger (nämlich ewig) auf dem Kompost, falls der Glitzerkram den Baum noch schmückt, wenn er im Garten landet. „Und nicht so Kunststoff-Zeug, wie’s heutzutage verkauft wird,“ so die Meinung der Internet-Fangemeinde des echten Lamettas.Das verrottet zwar auch erst am St. Nimmerlein-Tag, ist aber dafür nicht so gefährlich.


Umweltbundesamt empfiehlt: Lametta wiederverwenden

Mit Hausarbeit die Umwelt schützen.

Mit Hausarbeit die Umwelt schützen.

Denn Spaß bei Seite: Das Stanniol-Zeug ist eben nicht nur nicht biologisch abbaubar. Blei ist außerdem giftig und kann sich in der Umwelt und im Blut des Menschen anreichern. Das Umweltbundesamt empfiehlt den Liebhabern von Metalllametta deswegen, es nach dem Fest vom Baum zu nehmen und im nächsten Jahr wieder zu verwenden. Damit es dann noch genau so schön ist, kann es angeblich bei niedriger Temperatur gebügelt werden. Die pflichtlektüre-Redaktion übernimmt für dieses Experiment allerdings keinerlei Verantwortung.

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