Abstimmung: UDE-Studierende klar pro Semesterticket

Klares Votum an der Universität Duisburg Essen (UDE): 92,7 Prozent der Studierenden wollen das Semesterticket trotz Preiserhöhungen in Zukunft behalten. Das gab der AStA der UDE bekannt. Vom 20. bis 24. April hatten die Studierenden die Möglichkeit über die Zukunft ihres Tickets abzustimmen.

34,96 Prozent der Studierenden gaben ihre Stimme ab – das waren zwar weniger als erwartet, aber deutlich mehr als bei den Wahlen des Studierendenparlaments. Zuvor hatte es heftige Debatten zwischen dem AStA und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gegeben. Von 2016 bis 2020 will der VRR den Preis für das Semesterticket stufenweise um 40 Prozent erhöhen. Der Anteil des Semesterbeitrages für das Ticket soll dann statt 114 160 Euro betragen. Der AStA hatte dies als unzumutbar bezeichnet.

Da sich allerdings keine sinnvolle Alternative zum Semesterticket bot, wechselte der AStA noch vor der Abstimmung seinen Kurs und warb mit dem Motto „Ticket retten – ja ankreuzen“. „Wir begrüßen dieses Votum als AStA ausdrücklich“, kommentierte Marcus Lamprecht, Mobilitätsreferent des AStA.

An der TU Dortmund soll die Urabstimmung gleichzeitig mit den Wahlen des Studierendenparlaments stattfinden, erklärt der AStA auf Nachfrage der pflichtlektüre. Der Termin steht noch nicht fest.

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