RUB: Organisation „Slow Food“ war zu Gast

Bochum. Bei einer Veranstaltung des Asta Bochum war am Dienstag Horst Welkoborsky von Slow Food eingeladen, um das Konzept von Slow Food vorzustellen. Die Non-Profit-Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Lebensmittel aus der Region zu stärken. Im Mittelpunkt steht hier die Bekanntmachung aussterbender und unbekannter Naturprodukte.

Bei der Veranstaltung stellte Welkoborsky laut einer Presseinformation des Asta sein eigenes Ernährungskonzept vor; an zwei Tagen in der Woche verzichtet er auf Fleisch und kauft ausschliesslich in Bioläden ein. Hierbei betonte er den Zusammenhung zwischen der Herstellung von Futtermitteln und der Fleischproduktion. Biobauern müssten sicherstellen, nur so viel Vieh zu züchten, wie sie auch unbedenklich und gemäß der strengen Vorgaben der Bio-Siegel auch ernähren können. Das mache Bio-Fleisch teurer.

Doch Ansätze, gänzlich auf Fleisch zu verzichten, kritisierte er. Häufig fehle es an fundiertem Wissen über die Nährstoffe einzelner Lebensmittel. Durch diese Unkenntnis komme es schnell zu Mangelerscheinungen. Gerade bei Kindern führen diese Mängel zu ernsthaften Erkrankungen. Die Empfehlung von „Slow Food“ ist, weniger dafür aber hochwertigeres Fleisch auf den Speiseplan zu bringen.


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