Wissenschaftsministerin zeichnet KWI aus

Essen. Das „Kulturwissenschaftliche Institut Essen“ (KWI) ist an diesem Montag mit dem Titel „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet worden. Svenja Schulze, NRW-Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, lobte bei der Preisverleihung besonders das Engagement im Bereich „Klimakultur“, dem Forschungschwerpunkt des KDI. Das Institut ist damit ab sofort die zwölfte Einrichtung in NRW, die den Ehrentitel tragen darf.

Das 1989 gegründete Forschungskolleg KWI ist Teil der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR). Im Mittelpunkt steht die Förderung der interdisziplinären Forschung zwischen Natur-, Geistes-, Sozial- umd Kulturwissenschaften. Im Jahr 2008 wurde der Forschungschwerpunkt „Klimakultur“ ins Leben berufen. Zentraler Forschungsgegenstand sind die Gefahren des Klimawandels sowie der immer wichtiger werdende Klimaschutz. Im Mittelpunkt stehen dabei  hauptsächlich kulturelle und gesellschaftliche Aspekte.

„Das KDI schafft es, die Grenzen der Disziplinen zu überwinden“, begründet die Ministerin die Preisverleihung. Auch sei mit dem Schwerpunkt „Klimakultur“ ein Forschungsgebiet von „enormer gesellschaftlicher Bedeutung“ aufgegriffen worden. Claus Leggewie, Direktor des KWI, nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen. „Wir freuen uns, dass damit die Arbeit des Instituts und unsere Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen in der Universitätsallianz Metropole Ruhr gewürdigt werden“, sagte er.

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