Pläne für neue Asylbewerber-Erstaufnahme in Dortmund

Die Stadt Dortmund will die Weichen für eine neue Asylbewerber-Erstaufnahmen stellen: Ab 2018 sollen in dem Neubau 1200 bis 1500 Asylbewerber unterkommen. Grund dafür ist, dass die beiden bisherigen Standorte auf Dauer nicht geeignet sind. 

Seit Frühjahr 2012 müssen Asylbewerber sich in der Erstaufnahme in Hacheney oder seit November 2015 in den Leichtbauhallen an der Buschmühlenstraße registrieren lassen. Erst dann können sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) einen Antrag auf Asyl stellen.

Gegenüber den Ruhr Nachrichten sagte Rechtsdezernentin Diane Jägers, dass die Hallen an der Buschmühle „vielleicht noch drei Winter“ überstehen würden. Das Problem in Hacheney ist vor allem der Platz: Bei der Registrierung arbeiten die zentrale Ausländerbehörde des Ordnungsamts und das BAMF bislang getrennt. Das erfordert nicht nur viel Logistik, sondern geht auch ins Geld. Für eine Zusammenlegung der Behörden ist das Grundstück jedoch zu klein.

Im Moment wartet Jägers auf ein Signal des NRW-Innenministeriums. Dieses muss zuerst sein weiteres Interesse an Dortmund als Erstaufnahme-Standort bekunden, bevor sich die Pläne weiter ausbreiten können. Aktuell bewerben sich weitere Städte als Standorte, weil sie mit finanziellen Vorteilen rechnen.

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