Kino-Tipp: Man of Steel

Spiderman, Batman, Iron Man – sie alle waren schon die Hauptdarsteller einer aktuellen Superhelden-Reihe. Hochkarätig wurden sie in ihren Filmen in Szene gesetzt. Ob in 2D oder 3D: Die actionreichen Explosionen konnten den testosteronstrotzenden Spinnen, Fledermäusen und menschlichen Maschinen nichts anhaben. Jetzt bekommt auch der Urvater aller Superhelden ein neues filmisches Gewand – der Streifen „Man of Steel“ startet am Donnerstag, 20. Juni in den deutschen Kinos.

Superman rettet die Welt. Beginn der Rettungsaktion in deutschen Kinos: 13. Juni. Fotos und Teaserbild: Warner Bros.

Superman rettet die Welt. Beginn der Rettungsaktion in deutschen Kinos: 20. Juni. Fotos und Teaserbild: Warner Bros.

Die letzte Verfilmung brachte Regisseur Bryan Singer 2006 mit „Superman Returns“ in die Kinos. Nun legt der US-amerikanische Filmemacher Zack Snyder nach: Mit dem noch eher unbekannten Schauspieler Henry Cavill soll „Superman“ wieder aufleben. Hochkarätige Hollywoodgrößen wie Russell Crowe, Kevin Costner, Diane Lane und Amy Adams stehen ihm dabei tatkräftig zur Seite.

Klein-Superman übt schon mal für später.

Klein-Superman übt schon mal für später.

Clark Kent vom Planeten Krypton

Clark Kent wächst in einer Kleinstadt im US-Staat Kansas auf. Während große, starke, gut aussehende junge Männer normalerweise von anderen bewundert werden, wird der starke Clark ausgegrenzt. Er jagt seinen Mitmenschen einfach zu viel Angst ein, wenn er einen verunglückten Schulbus aus dem See hievt. Er beschließt auf Rat seines Adoptivvaters Jonathan Clark, seine Fähigkeiten unter Verschluss zu halten, selbst wenn es gilt, Menschenleben zu retten. Die Welt sei noch nicht bereit für jemanden wie Clark. „Jemand wie Clark“ – das bedeutet, dass er vom Planeten „Krypton“ kommt, einem Ort, der mittlerweile nicht mehr existiert. Clark wurde von seinen leiblichen Eltern in eine rettende Raumschiffkapsel zur Erde katapultiert, um zu überleben, als der Planet unterging.

Superman findet zu sich selbst

Interessant ist die Geschichte um Supermans Vergangenheit und seine Selbstfindung. In Rückblenden wird gezeigt, wie Clark seine Fähigkeiten unterdrücken musste, um nicht aufzufallen und die Menschen nicht zu erschrecken. Mit Hilfe der Journalistin Lois Lane findet Clark schließlich seine Bestimmung und muss sich der Welt offenbaren. Grund: General Zod, ebenfalls ein Überlebender vom Planeten Krypton, will die Erde zum neuen Krypton machen. Nachdem Clark zu Superman geworden ist, versucht er in alter amerikanischer Hollywood-Manier, die Welt zu retten und lässt dabei kein Gebäude stehen.

Bösewicht Zod will die Erde zum neuen Krypton machen.

Bösewicht Zod will die Erde zum neuen Krypton machen.

Action in 2D und 3D

Wie mittlerweile bei fast jedem Film, der auch nur ansatzweise Actionszenen enthält, gibt es den neuen Superhelden-Streifen selbstverständlich als 2D- und als 3D-Version. Um dem Film auch einen angemessenen Soundtrack zu verleihen, wurde der renommierte Filmmusik-Komponist Hans Zimmer engagiert. Dieser hat auch schon den Soundtrack für die Batman-Trilogie, „Sherlock Holmes“, „Der Da Vinci Code“ und „Illuminati“ komponiert.

Auftakt einer Trilogie

Die Actionszenen im Film lahmen nach einiger Zeit ein wenig. Der Gute und der Böse zerstören in einer Metropole ein Hochhaus nach dem anderen und erschrecken Zivilisten, die trotz eines Angriffs auf das Erdmagnetfeld keine Anstalten machen, die Füße in die Hand zu nehmen.

Wahrscheinlich ist so mancher Kinozuschauer verwöhnt. Reine Action reicht nicht mehr. Superman fehlt etwas vom coolen Iron-Man, der selbst im Eifer des Gefechts auch mal einen kecken Witz raushaut, oder von einem Batman oder Spiderman, der auch seine dunkle Seite offenbart. Doch vielleicht kommt das noch, denn „Man of Steel“ soll der Auftakt einer mehrteiligen Reihe sein. So hat Superman voraussichtlich noch in zwei Filmen Zeit, einen differenzierteren Superhelden-Charakter zu entwickeln.

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