TU: Vortrag über Stadtviertel im Wandel

Dortmund/Bochum. Der Lehrstuhl „Geschichte und Theorie der Architektur“ der TU Dortmund lädt am Donnerstag, 16. Mai, zum zweiten Vortrag in der Reihe „Vor Ort in zehn Quartieren“ ein. In zehn Vorträgen stellen die Teilnehmer des Forschungsprojekts „Städtebau der Normalität“ den Wiederaufbau verschiedener Stadtviertel im Ruhrgebiet vor. Diesmal präsentiert Alexandra Apfelbaum den Stadtteil Bochum-Griesenbruch. Um 17 Uhr startet ein Rundgang im SAE Institute an der Metzstraße in Bochum. Um 19 Uhr hält die Dozentin einen Vortrag mit anschließender Diskussion.

Das Projekt des Lehrstuhls an der TU dreht sich vor allem um den Wiederaufbau im Ruhrgebiet nach dem zweiten Weltkrieg. Dafür haben die Projektteilnehmer zehn Stadtviertel in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Witten genauestens unter die Lupe genommen. Bei der Untersuchung standen die Aspekte Architektur und Städtebau der Quartiere im Mittelpunkt.

Die untersuchten Stadtviertel seien meist im 19. oder frühen 20 Jahrhundert gegründet worden. Im Krieg seien sie zwar stark beschädigt, aber nicht ausgelöscht geworden. Beim Wiederaufbau sei der alte Stadtgrundriss weitergeführt worden, die Architektur wurde aber auch modernisiert. Dieses Zusammenspiel prägt noch heute die Stadtstruktur vieler Ruhrgebietsstädte, so die Forscher. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die Publikation ihrer Ergebnisse planen die Forscher für 2014.

Ihre Fallstudien stellen die Projektteilnehmer nun in Rundgängen, Vorträgen und Diskussionen vor. An der Veranstaltungsreihe „Vor Ort in 10 Quartieren“ können alle Interessenten kostenlos und ohne vorherige Anmeldung teilnehmen.


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