Ruhr-Unis: Zu wenig Plätze in Seminaren

Das Wintersemester hat bereits begonnen und die NRW-Hochschulen sind restlos überfüllt. Laut derwesten.de scheinen einige Universitäten auf den Ansturm der Studierenden nicht wirklich vorbereitet zu sein. Studierende müssen vor dem Hörsaal mit der Hoffnung warten, einen Platz in den Seminaren zu bekommen – oftmals vergeblich.

Wer sich nicht früh genug in die Anmeldelisten einträgt, muss manche Seminare auf das nächste Semester verschieben und kann sein Studium eventuell nicht in der Regelstudienzeit beenden. Nach Angaben von derwesten.de betrifft das in erster Linie Studierende der Geisteswissenschaften.

Bereits im vergangenen Jahr versuchten laut Asta 21 Studierende der TU Dortmund eine Zulassung für ein Seminar zu bekommen, indem sie Klage vor dem Verwaltungsgericht erhoben – so heißt es auf derwesten.de.  „Auch in diesem Jahr haben wir wieder massive Kapazitätsprobleme, insbesondere bei den Lehrämtlern“, sagt Johannes Blömeke, Referent für Hochschulpolitik beim AStA, gegenüber derwesten.

Die Situation an den anderen Ruhr-Universitäten sieht ähnlich aus. An der Ruhr-Universität Bochum hat es in dieser Woche bereits einige Beschwerden von Geisteswissenschaftlern gegeben, die keinen ihrer Kurse bekommen hätten, zitiert derwesten.de den AStA-Vorsitzenden Dirk Loose. An der Uni Duisburg-Essen müssen die Studierenden im Fach Geschichte bei der Anmeldung nun Prioritäten angeben, um wenigstens einen ihrer favorisierten Kurse zu bekommen, so derwesten.de.

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