Betrunkener Lokführer aus dem Verkehr gezogen

Am Sonntagabend, 9. Juli, wurde dem Lokführer einer Regionalbahn im Raum Aachen der Führerschein entzogen. Ein Alkoholtest zeigte bei dem 30-Jährigen einen Wert von knapp über zwei Promille.

Der Zug war auf der Strecke des RE 20 von Aachen nach Stolberg unterwegs. Zwei Fahrgästen fiel Fahrweise des Lokführers negativ auf. Das abrupte Anfahren und Bremsen kam den Passagieren komisch vor. Als sie den Lokführer damit konfrontierten, wirkte er betrunken. Die Fahrgäste alarmierten sofort die Polizei. Nach dem positiven Alkoholtest mit einem Ergebnis von über zwei Promille wurde dem Lokführer umgehend der Führerschein entzogen und eine Blutprobe entnommen. Ein Drogentest war negativ. Der Lokführer muss jetzt mit einem Strafverfahren rechnen.

Die Bahn organisierte einen Ersatzfahrer, sodass der Zug mit Verspätung nach Stolberg weiterfahren konnte. Die Deutsche Bahn betont, dass für Mitarbeiter ein absolutes Alkoholverbot besteht und die Dienstleiter ihr Personal regelmäßig testen würden. Wie lange der Lokführer bereits betrunken im Dienst war, konnte allerdings nicht festgestellt werden.

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