Nebenerfolg der Grenzkontrollen bei G20

Die Polizei hat bei Grenzkontrollen mehrere hundert mutmaßliche Straftäter festgenommen. Die Grenzkontrollen wurden im Rahmen des G20-Gipfels eingeführt, um potentielle Krawallmacher an der Einreise zu hindern. Die Festnahmen bezeichnen Sicherheitskreise als Nebenerfolg.

Zwei Tage vor dem offiziellen Ende der Grenzkontrollen hat die Polizei 673 mutmaßliche Straftäter festgenommen, gegen die Haftbefehle vorlagen. Die Festgenommenen standen größtenteils nicht direkt mit den Protesten und Krawallen rund um den G20-Gipfel in Verbindung. Ziel der Kontrollen war eigentlich, linksradikale potenzielle Gewalttäter aus dem Ausland an der Weiterreise nach Hamburg zu hindern.

Offiziell sollen die Grenzkontrollen nur noch bis morgen, 11.Juli, andauern. Das wurde bereits im Juni mit den Nachbarländern abgesprochen. Im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel hielt die Polizei mehrere Gruppen an der Grenze auf, weil sie vermutete, dass von ihnen Gefahr ausgehe. Anhaltspunkte auf verstärkte Gefahr gab es unter anderem bei einem Bus mit 27 Menschen, welcher aus den Niederlanden einreisen wollte. Außerdem wurde 33 Gipfelgegnern die Einreise mit einem aus Basel kommenden Zug verwehrt.

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