Aus für Dortmunder Straßenstrich

Dortmund. Der Straßenstrich in der Dortmunder Nordstadt wird geschlossen. Der Sperrbezirk für Straßenprostitution gilt ab dem 16. Mai für das gesamte Stadtgebiet. Diese Entscheidung teilte die Bezirksregierung in Arnsberg mit. Sie reagierte damit auf eine Anfrage der Stadt Dortmund.

Für die Bezirksregierung sei, Medienberichten zufolge, die Wahrung des öffentlichen Anstandes und des Jugendschutzes bei den herrschenden Zuständen nicht mehr möglich gewesen. Der Straßenstrich hatte sich in letzter Zeit immer weiter ausgeweitet, auch Wohngebiete und Einkaufsstraßen waren betroffen.

Besonders der Zustrom von bulgarischen Prostituierten, so wurde erklärt, sei für diesen starken Anstieg der Straßenprostitution verantwortlich. Die Zahl der Prostituierten in Dortmund soll in den letzten Jahren von 60 auf mehr als 700 gestiegen sein. Insgesamt ist in diesem Zeitraum auch die Kriminalität im gesamten Stadtgebiet angestiegen.

Die Entscheidung bedeutet jedoch nicht das Ende von Prostitution im Allgemeinen, sondern beinhaltet lediglich ein explizites Verbot von Straßenprostitution. Deshalb bleibt der Strich an der Linienstraße auch weiterhin geöffnet. Denn dort finden keine öffentlichen sexuellen Handlungen statt.

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