Nach Angriffen in der Silvesternacht: Krisentreffen in Köln

In der Silvesternacht sind vor dem Kölner Hauptbahnhof dutzende Frauen sexuell belästigt und beraubt worden. Die Täter stammten aus einer Gruppe von rund 1000 teils stark alkoholisierten Männern. Laut dem Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers handelt es sich hierbei um Männer, die nach ersten Erkenntnissen aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum stammen sollen. Zeugen berichteten, dass die Täter zwischen 15 und 35 Jahren alt waren. 

Nach Polizeiangaben haben sich bereits 80 Opfer der Verbrechen gemeldet. Bisher wurden 60 Anzeigen wegen Sexualdelikten und Diebstählen erstattet. 

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat für Dienstag aufgrund der Vorfälle ein Krisentreffen angesetzt. Dabei soll es unter anderem auch darum gehen, ob die Video-Überwachung im Hauptbahnhof erweitert werden soll. 

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