Stadt Dortmund kündigt rechtsextremen Mietern

Dortmund. Die Stadt Dortmund will dem rechtsradikalen Treiben an der Rheinischen Straße ein Ende setzen. Wie die Ruhnachrichten berichten, hat die Stadt die Mietverträge für ein Haus gekündigt, in dem regelmäßig rechte Kameradschaftsabende stattfanden und von dem aus ein Versandhandel für Neonazis geführt wurde.

„Eigenbedarf“ – so lautet die Begründung der Stadt für die Kündigung der eigentlich noch bis 2015 laufenden Mietverträge für das Haus mit der Nummer 135. Ende letzten Jahres hatte der Rat beschlossen, in dem Haus einen Jugendtreff einzurichten.

Die Rechtsextremen werden ihren Standort aber aller Voraussicht nach nicht widerstandslos räumen. Laut derwesten.de soll ein Mieter gegen die Kündigung geklagt haben, außerdem verkünden die Neonazis in Internetforen: „Die Rheinische Straße 135 bleibt!“ In dem Haus befindet sich ein Ladenlokal und sechs Wohnungen.

Die Kündigung wurde zum 29. Februar 2012 ausgesprochen – danach muss das Gebäude leer sein, weil die Stadt dann mit den Umbaumaßnahmen beginnen möchte.

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