Linkin-Park-Sänger Chester Bennington tot

Der Frontsänger der amerikanischen Rockband Linkin Park wurde am Donnerstag (20. Juli) tot in seinem Haus in Los Angeles aufgefunden. Laut dem Rechtsmediziner Brian Elias ist Selbstmord nicht ausgeschlossen. Die Umstände werden jedoch noch untersucht.

Zu Lebzeiten sprach Chester Bennington offen über seine Depression und Suchtprobleme. In Interviews erzählte er, als Kind sexuell missbraucht worden zu sein. Das Promi-Portal TMZ berichtete als erstes von den Gerüchten um den Selbstmord und behauptet, aus Strafverfolgungsquellen erfahren zu haben, Bennington hätte die Art des Selbstmords von seinem Freund Chris Cornell kopiert. Der Musiker Cornell hatte sich am 18. Mai 2017 erhängt. Der Todestag Benningtons wäre gleichzeitig Cornells Geburtstag gewesen.

Linkin Park ist eine der erfolgreichsten Rockbands der Gegenwart. Schon ihr Debütalbum „Hybrid Theory“ verkaufte sich 30 Millionen. Der Frontmann hinterlässt eine Frau und sechs Kinder. Der Tod des 41-Jährigen wird nun von der Musikwelt betrauert.