Zahl der nordafrikanischen Flüchtlinge gestiegen

Es kommen immer mehr Flüchtlinge aus den nordafrikanischen Ländern Marokko, Tunesien und Algerien nach Deutschland. Laut RP-Online kamen im Dezember knapp 3000 Marokkaner und 2300 Algerier.

Die meisten Flüchtlinge bekommen aber vermutlich keinen Schutz in Deutschland und müssen deshalb schnell wieder ausreisen. Da Deutschland mit diesen drei Ländern Rücknahmeabkommen hat, sollte dies eigentlich kein Problem sein, heißt es. Allerdings würden die Herkunftsländer bei der Rücknahme auf fehlende Papiere verweisen oder gar nicht erst reagieren. 

SPD-Chef Sigmar Gabriel drohte bereits mit Konsequenzen: Wenn die Länder nicht bereit seien die abgelehnten Asylbewerber zurückzunehmen, werde Deutschland die Entwicklungshilfen kürzen, berichtet Spiegel Online.

Grund für die Flucht aus dem Heimatland seien die Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Aus diesem Grund geben sie sich hier als Syrer aus, da Syrien nicht als sicheres Herkunftsland eingestuft ist und somit die Wahrscheinlichkeit steigt, Asylrecht zu erhalten.

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