G20- Krawalle: Schadenssumme steht fest

Nach den G20-Ausschreitungen haben die Versicherer eine erste Schadenssumme in Höhe von zwölf Millionen Euro bekannt gegeben. Wie es in einer Pressemitteilung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) heißt, müssen Schäden an Autos, Wohngebäuden und Geschäften beglichen werden.

Vor allem in der Nacht von Donnerstag (6. Juli 2017) auf Freitag (7.Juli 2017) war es im Schanzenviertel immer wieder zu Ausschreitungen gekommen. Dabei hatten gewalttätige Demonstranten Autos angezündet, Geschäfte geplündert und Scheiben eingeschlagen. Die Demolierungen, die durch Brandsätze, Feuerwerkskörper oder eingeschlagene Autoscheiben an Fahrzeugen entstanden sind, nehmen ein Drittel der Versicherungssumme ein. Die Schäden an Autos belaufen sich so auf rund 4 Millionen Euro.  

Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz und die Bundeskanzlerin Angela Merkel haben außerdem unmittelbar nach den Protesten eine Entschädigung für die Opfer zugesichert.