Sicher durch den Unicard-Dschungel

Ab dem 1. Januar 2011 gibt es an der TU Dortmund neue Kopierer und Scanner. Die grüne Unicard verliert dadurch ihre Kopierfunktion – und wird deswegen Ende 2011 durch eine neue Unicard ersetzt. Wie man bis dahin kopieren kann und ob die neue Karte nun endlich mehr kann als die alte, das und mehr erfahrt ihr hier: eure Machete durch den Unicard- und Kopiererdschungel.

Die Kopierer:

Die Unicard sorgt nach wie vor für Verwirrung. Foto: Pflichtlektüre Archivbild.

Die Unicard sorgt nach wie vor für Verwirrung. Foto: Pflichtlektüre Archivbild.

  • Wo gibt es neue Kopierer und Scanner?
    Die neuen Kopierer und Scanner werden überall an der TU Dortmund eingeführt. Außerdem gibt es auch an der FH Dortmund neue Kopierer und Scanner.
  • Warum werden neue Kopierer und Scanner eingeführt?
    Weil der Vertrag mit der alten Firma ausgelaufen ist. Die Verträge werden alle vier Jahre erneuert. Ab 2011 stellt die Firma Goeke die Kopierer. Sie habe das günstigste und leistungsfähigste Angebot gemacht, so die Bibliotheksleitung.
  • Wird das Kopieren deshalb billiger?
    Ja. Das Kopieren kostet künftig 3,29 Cent statt bislang fünf Cent.
  • Und warum funktioniert die aktuelle Unicard nicht mit dem neuen Kopier-System?
    Weil die Unicard eine veraltete Technik benutzt. Der Chip-Typ auf der Unicard wird mittlerweile nicht mehr produziert.
  • Warum hat man dann keine langfristige nutzbare Technik eingeführt?
    Die aktuelle Entwicklung habe man nicht absehen können, sagt Norbert Gövert von der Dortmunder Universitäts-Bibliothek. Als die Unicard eingeführt wurde, hielt man sie für ein langfristiges Modell. Die TU hatte sich damit an der Ruhr-Universität Bochum orientiert. „Manchmal braucht man Zeit, bis man etwas gelernt hat“, so Gövert.
  • Hat die TU Dortmund jetzt gelernt?
    Die neue Unicard soll ein langfristiges Modell werden: Sie setzt auf das Geldkartenprinzip als Basis. Damit soll sie von künftigen Entwicklungen unabhängig sein.
  • Was sind die Vorteile des neuen Bezahlsystems?
    Weil man keine Unicard zum Kopieren braucht, können auch Studenten anderer Unis an der TU kopieren. Das bleibt auch so, wenn die neue Unicard eingeführt wird.

Die neue Unicard:

  • Wann gibt es die neue Unicard?
    Voraussichtlich zum Wintersemester 2011/2012.
  • Was kann die neue Unicard?
    Mit der neuen Unicard soll man nicht nur an Kopier-Automaten, sondern auch in der Mensa zahlen können. Dank der neuen Technik soll man sie auch wie eine normale Geldkarte nutzen können. Weiterhin ist geplant, damit das Pfand für die Bibliotheks-Schließfächer zu zahlen. Und wie gehabt soll die Unicard weiter als Ausweis dienen.
  • Wird das alles schrittweise eingeführt?
    Die Funktionen sollen von Anfang an auf der Unicard enthalten sein oder sehr zeitnah eingeführt werden.
  • Warum führt man die neue Unicard dann nicht gleichzeitig mit den Kopierern ein?
    Weil es Synchronisierungsprobleme gab. Als man erfahren hat, dass die aktuelle Karte nicht mehr mit dem Kopiersystem kompatibel sein wird, sei es nicht mehr möglich gewesen, rechtzeitig eine neue Karte zu entwickeln.
  • Womit können wir in der Zwischenzeit am Kopierer zahlen?
    Mit der Geldkartenfunktion einer beliebigen EC-Karte. Außerdem wird es Pfandkarten geben, auf die man einen bestimmten Betrag laden kann. An einigen Kopierern kann man weiterhin mit Münzen zahlen.
  • Was passiert mit dem Geld auf den alten Unicards?
    Wer noch Geld auf seiner Unicard hat, kann sich den Betrag bis zum 31. März 2011 im AStA-Copyshop auszahlen lasssen.
  • Woraus wird die neue Unicard finanziert?
    Aus Haushaltsmitteln. Laut Norbert Gövert wurden keine Studiengebühren eingesetzt.

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