Sängerin Adele räumt bei den Grammys ab

Mit insgesamt fünf Preisen ging Pop-Star Adele Sonntagabend nach Hause. Damit setzte sie sich bei den Grammy-Awards gegen Konkurrenten wie Justin Bieber oder Beyoncé durch. Die Preisverleihung ist die weltweit wichtigste in der Musikszene. 

Unter anderem erhielt Adele den Preis für das beste Album und mit ihrer Single „Hello“ für den besten Song des Jahres. Ihren Erfolg widmete sie nicht nur sich selbst: In Gedenken an den kürzlich verstorbenen Sänger George Michael sang Adele dessen Song „Fastlove“ – brach aber kurz darauf wieder ab. Auch ihr zweiter Versuch den Song zu performen scheiterte, weil Adele mit sich selbst nicht zufrieden war. Standing Ovations vom Publikum gab es dennoch. 

Andere Stars nutzten den Abend auch, um auf die politische Situation in den USA zu reagieren. Katy Perry setzte ihre Kritik künstlerisch um: Während ihres Auftritts zu „Chained to the Rythms“ baute sich eine Mauer Stück für Stück ab. Einzelne Teile wurden zu Protestschildern – ein Seitenhieb auf Trumps Plan sich gegenüber Mexiko abzuschotten. Rapper Busta Rhymes fand deutliche Worte und bezeichnete den neuen US-Präsidenten Trump als „Präsident Agent Orange“. 

Die Opernsängerin Dorothea Röschmann konnte auch einen Grammy nach Deutschland holen. Sie sicherte sich den Preis in der Kategorie bestes klassisches Solo-Album.