NPD-Funktionär freigesprochen

BOCHUM. Das Landgericht Bochum hat ein Führungsmitglied der rechtsextremen NPD vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen.

Der 47-Jährige hatte vor zwei Jahren in Bochum eine Rede gehalten, in der er nach Auffassung der Staatsanwaltschaft zum Rassenhass aufrief. Das Landgericht konnte im Wortlaut der Rede jedoch keine strafbare Handlung erkennen.

Im Urteilsspruch wies der Richter darauf hin, dass das Gericht keine moralische, sondern eine streng juristische Prüfung der Vorwürfe vornehmen müsse.

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