Mercator-Stiftung investiert ins Ruhrgebiet

DUISBURG/ESSEN. Die Stiftung Mercator will bis 2020  jährlich rund zehn Millionen Euro in das Ruhrgebiet investieren. „Damit können Projekte angeschoben werden, die die regionale Identität und die Wissenschaft weiter stärken“,  sagte  Ruhr2010-Geschäftsführer Fritz Pleitgen auf dem Zukunfskongress „Our Common Future“.

Wie der Geschäftsführer der Stiftung, Bernhard Lorenz gegenüber dem WDR erklärte,  solle beispielsweise ein Programm für Nachwuchswissenschaftler fortgesetzt werden, das zum Kulturhauptstadtjahr eingerichtet worden war. Außerdem werde eine Studie erstellt, die den Wissenschaftsstandort Ruhrgebiet unter anderem mit München und Berlin vergleichen solle.

Die Mercator Stiftung wurde in den 90er Jahren von der Duisburger Unternehmerfamilie Schmidt gegründet, die zu den Hauptanteilseignern der Handelskette Metro gehört. Grundsatz ist die Projektförderung für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Das Jahresbudget der Stiftung liegt derzeit bei rund 50 Millionen Euro.

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