Erfolgreiche Bombenentschärfung in Hörde

Am Sonntag ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Dortmund-Hörde erfolgreich entschärft worden. Auch die Evakuierungsmaßnahmen liefen reibungslos ab.

Vergangene Woche war bei Bauarbeiten eine 1,8 Tonnen schwere Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Fabrikgelände des Dortmunder Pumpenherstellers Wilo entdeckt worden. Seit Freitag waren daraufhin die Gebäude im 1,5 Kilometer großen Radius rund um den Fundort evakuiert worden. 17.000 Bewohner des Hörder Stadtteils waren von diesen Maßnahmen betroffen. Am Sonntagmittag um 14:41 Uhr wurde der Blindgänger dann von einem Kampfmittelräumdienst innerhalb einer Stunde erfolgreich entschärft. Für die Anwohner war in der Westfalenhalle 2 eine Notfallunterkunft eingerichtet worden. Viele der Evakuierten besuchten auch den Dortmunder Weihnachtsmarkt oder kamen bei Freunden und Bekannten unter.

Dortmund galt während des Zweiten Weltkriegs als eines der Hauptziele der alliierten Luftstreitmächte. Grund hierfür war der Ruf der Stadt als Waffenschmiede des Deutschen Reiches. Auch im vergangenen Jahr war eine Fliegerbombe im Dortmunder Stadtteil Hombruch entschärft worden. Dabei war es zu zahlreichen Wohnungseinbrüchen im Evakuierungsradius gekommen. Bei der Entschärfung in Hörde hingegen konnte die Dortmunder Polizei ähnliche Vorfälle weitestgehend verhindern. Eine Kontrollpatrouille der Beamten nahm lediglich zwei mutmaßliche Einbrecher fest. 

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