Schwere Schäden durch Orkan „Niklas“

Tief „Niklas“ hat am Dienstag in ganz Deutschland gewütet. Der Bahnverkehr kommt allmählich wieder ins Rollen, nachdem er zeitweise lahm lag. Der Wind hat nachgelassen, trotzdem sind Sturmböen weiterhin möglich.

Heute ist immer noch mit Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen. Auch wenn umgestürzte Bäume weggeräumt und beschädigte Oberleitungen repariert sind, kommt es immer noch zu Verspätungen und Ausfällen im Nahverkehr. Viele Züge stehen noch nicht am Einsatzort bereit. Im Fernverkehr fallen beispielsweise die Zugverbindungen von Dortmund nach München oder Stuttgart aus.

In ganz Deutschland waren Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz. Die meiste Arbeit in NRW gab es für die Einsatzkräfte im Rhein-Sieg-Kreis: Dort musste die Feuerwehr mehr als 300 Mal ausrücken. Obwohl der Wind nachgelassen hat, sind auch heute noch Sturmböen möglich. Zu dem Wind kommt vor allem in Westfalen und in den höheren Lagen noch eine Mischung aus Schnee und Regen.

Neun Menschen sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch den Sturm ums Leben gekommen. In Montabaur wurden zwei Angestellte der Straßenmeisterei von einem umstürzenden Baum erschlagen. Außerdem gab es viele Schwerverletzte.

Das Sturmtief traf NRW am Dienstag schwer: Sturmböen mit über 120km/h zogen durch das Land. Neben Chaos im Bahnverkehr war auch an den Flughäfen in Düsseldorf und Köln/Bonn mit Einschränkungen zu rechnen. Auch die A45 musste zeitweise gesperrt werden.

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