Obama gegen Umerziehung Homosexueller

US-Präsident Barack Obama will sogenannte Konversionstherapien verbieten lassen. Mit diesen Umerziehungskursen sollen Homosexuelle und Transgender „konvertiert“ werden. Vor allem konservative Christen in den USA sprechen sich für diese Therapien aus. Viele von ihnen halten Homosexualität für eine Krankheit.

Barack Obama möchte die Umerziehung Schwuler nun verhindern und ein entsprechendes Gesetz entlassen. Das hat das Weiße Haus auf seiner Website des Weißen Hauses bekannt gegeben. Zuvor hatten Aktivisten dort eine Petition eingestellt. In drei Monaten sind über 120.000 Unterschriften eingegangen.

In Kalifornien und New Jersey sind solche Kurse für Minderjährige bereits verboten. Auch Mediziner und Psychologen in den USA setzen sich für die Abschaffung ein. In konservativen Bundesstaaten sieht es genau anders herum aus: Oklahoma zum Beispiel will ein Gesetzt gegen die Therapien verhindern. Ein Bundesgesetz zum Verbot der Homosexuellen-Therapien wolle Obama aber nicht anstreben. Vielmehr will er die Bundesstaaten unterstützen, die die „Konvertierung“ Schwuler abschaffen wollen.

Seit dem 19. Jahrhundert hat es immer wieder Versuche gegeben, Homosexualität zu heilen. 1973 erklärte die American Psychiatric Association (APA), dass es sich bei Homosexualität nicht um eine psychische Störung handele. Die APA ist eine einflussreiche Organisation amerikanischer Psychiater. 

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