Bochumer Uni-Run: Vom Grauen ins Grüne

Vom Grauen ins Grüne und wieder zurück.  So konnte man die Strecke des 11. Bochumer Uni-Runs bezeichnen. Knapp 1100 Läufer haben sich im Rahmen des Sommerfestes der Ruhr-Universität auf die Strecke begeben – und dass zum dritten Mal in Folge bei strömendem Regen und nicht besonders sommerlichen Temperaturen. “ Trotz des Regens sind wir sehr zufrieden mit dem Ablauf und der Organisation“, sagte Henning Jarck, der Organisationsleiter des Uni-Runs.

Startschuss beim 11. Bochumer Uni-Run (Foto: Moßbrucker)

Startschuss beim 11. Bochumer Uni-Run. Fotos: Moßbrucker.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der 10 Kilometer lange  „RUB ‘n‘ run“-Lauf  angeboten. In den Vorjahren konnten die Läufer nur zwischen dem 5 Kilometer langen  „RUB-Campuslauf“ oder dem „RUBissimo“-Halbmarathon wählen, der sich dann über 21 Kilometer erstreckt. „Das war auch der Grund, warum wir den 10-Kilometer-Lauf eingeführt haben. Die Distanz zwischen den kurzen fünf Kilometern und den 21 war einfach zu groß“,  sagte Henning Jarck. Gelohnt hat sich die Einrichtung der neuen Strecke auf jeden Fall: Es war der bestbesuchte Lauf, der schon per Online-Anmeldungen ausgebucht war.

Anspruchsvolle Strecke

Neben der neuen Distanz hat das Organisationsteam vom Hochschulsport Bochum in diesem Jahr auch eine ganz neue Streckenführung konzipiert. „Das liegt zum einen an den vielen Baustellen am Campus“, erklärt Henning Jarck, aber auch an der Passage, bei der die Läufer bis letztes Jahr noch ein Stück Treppe herunterlaufen mussten. Außerdem liefen die Teilnehmer jetzt nicht mehr nur eine Runde. Stattdessen wurde ein Rundkurs angelegt, der die Läufer zum Beispiel zwei Mal durch das Parkhaus der Ruhr-Uni führte. Ansonsten war die Streckenführung sehr grün, aber auch anspruchsvoll. Die Halbmarathonläufer mussten in ihrer Runde über dreihundert Höhenmeter bewältigen – und das gleich zwei Mal.

Freiwillige Helfer sorgten für die Sicherheit der Läufer

Insgesamt waren über 80 freiwillige Helfer an der Strecke im Einsatz, die den Läufern zum einem den Weg wiesen, aber auch für ihre Sicherheit sorgten. Vor allem im Parkhaus und auf den Parkplätzen war Vorsicht angesagt, denn Autofahrer kreuzten immer wieder die Strecke der Läufer. „Trotz des vielen Verkehrs waren aber bis jetzt alle Rückmeldungen, die unser Team bekommen hat, durchweg positiv“, sagte Henning Jarck nach der Veranstaltung. Um herauszufinden, ob dennoch etwas verbessert werden kann, wollen die Organisatoren zusätzlich allen Läufern, die sich online angemeldet haben, einen Evaluationsbogen zuschicken. Darin werden die Teilnehmer zum Beispiel zu den Themen Organisation und Streckenführung befragt.

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