Salsa an der Reinoldikirche

Samstags sieht es rund um die Reinoldikirche fast immer gleich aus: Leute gehen spazieren, essen, oder kaufen ein. Doch am vergangenen Samstag war alles anders. Eine große Tanzgruppe brachte jede Menge Rhythmus aus Kuba mit – und sorgte um 14 Uhr mit einem Flashmob für eine große Überraschung unter den Passanten.

Vor dem Reinoldkirche konnte circa 30 Teilnehmer des Flashmobs beim Salsa tanzen beobachten. Foto: Mario Abele Plaza

Vor der Reinoldkirche tanzten rund 30 Teilnehmer Salsa - bei einem Flashmob. Foto: Mario Abele Plaza

Eigentlich sieht alles aus wie immer. Keiner, der nichts von der Tanz-Aktion weiß, kann etwas erahnen. Am Platz vor der Reinoldikirche gehen viele Leute spazieren. Dann, genau um 14 Uhr, trifft sich ein Paar. Der Herr klatscht rhythmisch in die Hände, kurz darauf ist Musik zu hören. Die Dame wirft ihre Tasche auf den Boden – und beide fangen an zu tanzen.

Andere Teilnehmer treten hinzu und unterstützen das Haupttanzpaar. Es wird Salsa getanzt! Ein paar Minuten später verändert sich die Musik, die Damen tanzen nun in Gruppen, die Männer geben ihnen mit ihrem Klatschen den Rhythmus vor.

Die Zuschauer bilden einen Kreis um die Tänzer und können nach dem nächsten Musikwechsel einen Bachata beobachten – einen Tanz aus der Dominikanischen Republik. Einige Menschen aus dem Publikum schließen sich an. Doch nach rund zehn Minuten ist bereits alles vorbei: Passanten und Tänzer gehen weiter, als ob nichts passiert wäre.

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Suzan Castro Villacorta hat den Ablauf des Flashmobs selbst gemacht. Foto: Mario Abele Plaza

Suzan Castro Villacorta, hier mit Tanzpartner Jörg Großpirtsch, organisierte den Flashmob. Foto: Mario Abele Plaza

Suzan Castro Villacorta, die Organisatorin des Flashmobs, gibt zu, dass es nicht so einfach war, die Veranstaltung zu organisieren. „Das Schwierigste war, einen Termin zum Üben zu finden.“ Doch die Anstrengungen haben sich für sie gelohnt. „Wir möchten ein bisschen Kuba nach Dortmund holen, um das Wetter für einen Moment besser zu machen“, sagt die Tänzerin.

Zuschauer Hugo Nemes erzählt, dass er nichts von dem Flashmob wusste und dass es eine große Überraschung war. Nach seiner Einschätzung hat die Tanzgruppe ihr Ziel erreicht. „Es war eine gute Idee. Das hat die Leute von den täglichen Problemen abgelenkt“, meint er. Doch nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Tänzer genossen den Flashmob. „Ich würde das auf jeden Fall wiederholen“, sagt Iwona aus Dortmund, die auch mitgetanzt hat.

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