NRW-Kommunen bekommen mehr Geld für Flüchtlinge

Die Kommunen in NRW können mehr Geld für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen in ihren Haushalten einplanen. Damit erfüllt das Land die Vereinbarung, den Betrag an die neu ermittelten Flüchtlingszahlen anzupassen.

In einer Pressemitteilung des Innenministeriums heißt es, dass sich die Zahl der Flüchtlinge um etwa zehn Prozent mehr als ursprünglich angenommen erhöht hätte. Diese Entwicklung müsse sich auch auf die finanzielle Ausstattung der Kommunen auswirken. Das Geld solle noch in diesem Jahr ausgezahlt werden, allerdings werde es noch einige Wochen dauern, bis eine amtliche Zahl feststeht.

Bei einem weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen würden laut Innenminister Ralf Jäger im Herbst weitere Gespräche stattfinden, um die Finanzen gegebenenfalls ein weiteres Mal anzupassen. 

Im kommenden Jahr solle das Geld nach der Zahl der tatsächlich in den Kommunen lebenden Flüchtlinge ausgezahlt werden. Momentan werden die Mittel des Landes noch nach einer Pauschale auf die Kommunen verteilt.

 

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