UDE-Studie: Bestimmte Gene begünstigen Magersucht

Magersucht kann nach einer jetzt veröffentlichten Studie genetisch begünstigt sein. Demnach können bestimmte Gene dafür mitentscheidend sein, ob man an Magersucht erkrankt oder nicht. Neben Teams aus Jena und Regensburg waren auch Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen beteiligt.

Entsprechende Gene sind laut den Wissenschaftlern auch für die Beeinflussung des Körpergewichts verantwortlich. Besonders Frauen sollen demnach in ihrer Gewichtszu- oder abnahme beeinflusst werden. Da Frauen zehnmal häufiger an Magersucht (Anorexia nervosa) erkranken, ist diese Gen-Erkenntnis für sie besonders relevant. 

Die Wissenschaftler bestimmten drei chromosomale Bereiche als besonders entscheidend. Diese könnten auch psychiatrische Störungen hervorrufen, so die Studienführer. In einem Experiment mit Tieren konnte unter anderem nachgewiesen werden, dass sich, zum Beispiel durch Fasten, die entsprechenden chromosomalen Areale veränderten. Mit den weiteren, bereits gewonnenen Erkenntnissen, soll das Thema jetzt weiter untersucht werden.

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