So klappt’s mit dem Job für die Semesterferien

Jobsuche

Das Semester liegt in den letzten Zügen und die vorlesungsfreie Zeit steht vor der Tür. Wer nicht gerade Klausuren oder Hausarbeiten schreibt, freut sich vielleicht auf den langersehnten Urlaub. Doch manch einer spielt mit dem Gedanken, in der freien Zeit arbeiten zu gehen. Damit die Suche nach dem perfekten Ferienjob nicht zu schwierig wird, haben wir euch Tipps zusammengestellt.

Problem 1: Wo suche ich?

Wer in der Jobbörse der Agentur für Arbeit fündig werden möchte, muss Zeit mitbringen. Das Angebot ist umfangreich, aber deshalb kann es ganz schön dauern, ausschließlich Neben- oder Ferienjobs für Studenten zu finden. „Wir sind nicht auf Studenten spezialisiert. In der Regel sind die ersten Anlaufstellen eher die Minijobzentrale oder Angebote an der Universität“, erklärt Jürgen Wursthorn, Pressereferent der Agentur für Arbeit.

Jobangebote speziell für Studenten und Absolventen bietet das Stellenwerk der TU Dortmund an. Auf der Seite gibt es drei Rubriken: Jobs für Studenten, Praktika für Studenten und Stellen für Studenten, die ihre Abschlussarbeit schreiben. Stellenausschreibungen der TU Dortmund werden extra aufgeführt, genau wie Angebote von Privatleuten, die beispielsweise Nachhilfelehrer suchen. Ist ein interessantes Angebot dabei, kann der Nutzer einfach draufklicken und bekommt die Details angezeigt. Dazu gehört auch eine Kontaktmöglichkeit zum Jobanbieter.

Neben dem Stellenwerk der TU gibt es auch noch Jobangebote, die auf der Seite des AStA angeboten werden.

Problem 2: Wie viel darf ich eigentlich verdienen?

Perfekt! Traumjob gefunden – und weiter? Unbedingt auf die Bezahlung achten! Wer nämlich BAföG bekommt, muss auf die Zuverdienstgrenze aufpassen. Die bestimmt, wie viel ein Studierender zusätzlich zum BAföG verdienen darf. Und in diesem Bereich tut sich was: „Zum Wintersemester 2016/17 wird die Zuverdienstgrenze angehoben. Das macht einen 450-Euro-Job möglich, ohne dass jemandem die Bafög-Unterstützung gekürzt wird“, erklärt Jürgen Wursthorn. „Alles, was über die 450 Euro monatlich hinausgeht, wird auf das BAföG angerechnet. Wenn die Eltern Arbeitslosengeld II erhalten, fällt der erlaubte Betrag mit 170 Euro pro Monat sogar deutlich geringer aus.“

Bezahlung geklärt? Job in der Tasche? Studienbescheinigung nicht vergessen! Die muss der Arbeitgeber bekommen, damit er weniger Sozialabgaben leisten muss. Das lohnt sich auch für die Studierenden“, sagt Wursthorn.

Problem 3: Was ist mit privaten Jobportalen?

Das Google der Jobanzeigen, die Jobsuchmaschine Jobsuma, durchsucht Jobbörsen, Unternehmenswebsites und Stellenanzeigen. Dem Nutzer wird das entsprechende Jobangebot angezeigt. Nicht ganz uneigennützig bietet das Portal für angemeldete Nutzer Hilfe bei der Bewerbung an.

Viele Portale lassen sich erst nach einem persönlichen Login nutzen. Der versprochene Vorteil: Hat man einmal ein Profil angelegt und das Bewerberprofil fertiggestellt, kann dieses für jede Bewerbung über das Portal genutzt werden. Ob das Angebot der Portale wert ist, seine Daten dafür preiszugeben, muss der Nutzer aber letztlich selbst abwägen.

Die Minijobzentrale bietet darüber hinaus Hilfe für Arbeitgeber, den beschäftigten Studenten richtig zu versteuern. „Wer bei uns Unterstützung im Haushalt sucht, kann kostenfrei ein Angebot erstellen. Findet sich ein Bewerber, schicken wir dem Arbeitgeber die nötigen Informationen und Formulare zu“, erläutert Peter Konieczny, Leiter der Haushaltsjobbörse der Minijobzentrale. In erster Linie versteht die Minijobzentrale das als Service für den Arbeitgeber. Doch auch Studenten profitieren davon, denn bei privaten Angeboten in anderen Portalen müssen Studierende aufpassen, dass sie nicht schwarzarbeiten.

Gibt es Trends?

Ein Blick in die Treffer-Webseiten der Googlesuche „Studentenjobs“ zeigt, dass oft Arbeitnehmer für Fundraising, Kundenberatung und Nachhilfe gesucht werden. Doch auch Klassiker wie Kellnern werden angeboten. Die Bezahlung orientiert sich häufig am Mindestlohn. Doch Vorsicht: Das kann aber schwanken, sogar innerhalb eines Stellenangebotes. Das ist der Fall, wenn in der Anzeige verschiedene Anforderungen oder Einsatzfelder aufgelistet werden. Die Jobangebote sind oft umfangreich, zumindest auf den ersten Blick. Sucht man nach bestimmten Städten oder Regionen kann das Angebot weitaus kleiner ausfallen.

Beitragsbild: flickr.com/dirkvorderstrasse

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