Zwischenfazit nach Stellwerksbrand: Betriebsablauf noch immer gestört

Nach dem Stellwerksbrand in Mülheim am 04. Oktober bekommen die Bahnfahrer noch immer die Auswirkungen zu spüren. Zwar liegt der Vorfall jetzt schon mehr als zwei Monate zurück – von einem reibungslosen Betriebsablauf kann man aber noch nicht sprechen.

Wie ein Bahnsprecher am Dienstag im Gespräch mit der pflichtlektuere erklärte, sei der Abschnitt zwischen Duisburg und Essen weiterhin nur eingeschränkt befahrbar. „Bei den RE-Linien läuft es noch nicht so super, aber es lässt sich nicht anders machen“, sagte der Sprecher der Deutschen Bahn weiter. Der RE1, RE6 sowie zwei ICE-Linien führen zwar planmäßig über die pendlerstarke Strecke, trotzdem komme es noch zu Verspätungen, räumte er ein. Der RE2 muss derzeit noch umgeleitet werden. Die S1, die zwischen Dortmund und Solingen verkehrt, fährt seit etwa zwei Wochen wieder planmäßig.

Die S3 zwischen Hattingen und Oberhausen hingegen fährt nur zwischen Hattingen und Essen. Zwischen Mülheim und Oberhausen ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Zum Verkehr der RE-Linien sagte der Bahnsprecher zudem: „Bevor man Züge ganz ausfallen lässt, nehmen wir lieber Verspätungen in Kauf. Den RE6 und den RE1 wollen wir nicht umleiten, weil die großen Städte nicht vom RE-Verkehr abgeschnitten werden können.“ Zudem sei es die Hauptpendlerstrecke zwischen Duisburg und Dortmund, auf der viele Menschen bei einer Umleitung betroffen wären, sagte der DB-Sprecher weiter.

 

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