Verbundprojekt Lungenkrebs: TU forscht mit

Wissenschaftler der TU Dortmund sind an einem Verbundprojekt zur weiteren Erforschung von Lungenkrebs beteiligt, berichtet die Fakultät Chemie der TU Dortmund auf ihrer Internetseite. Gemeinsam mit der Universität Köln, der Uniklinik Köln und dem Lead Discovery Center GmbH aus Dortmund wollen sie neue Wirkstoffe zur gezielten Behandlung von Lungenkrebs entwickeln. Das Land NRW fördert das Projekt mit rund 3,5 Milliarden Euro.

Die TU Dortmund beteiligt sich an einem neuen Projekt zur Erforschung von Lungenkrebs. Im Fokus stehen einerseits die Entwicklung neuer Wirkstoffe, die gezielt zur Behandlung gegen Lungenkrebs eingesetzt werden können. Andererseits liegt ein Schwerpunkt auf der Entschlüsselung der für die Erkrankung ursächlichen Gendefekte. Hier geht es vor allem um die Erforschung von Hemmstoffen (Kinase-Inhibitoren), die das Wachstum von Tumorzellen mindern. In diesem Bereich kommt auch das Team um Professor Daniel Rauh der TU Dortmund zum Einsatz: mit seinen strukturbiologischen Kenntnissen und spezifischen Technologien wird das Biochemie-Team an der Konstruktion und Testung neuer Kinase-Inhibitoren beteiligt sein.

Im Bereich der Lungenkrebs-Forschung bestehe dringender Bedarf nach neuen Erkenntnissen, so Professor Roman Thomas, Leiter der Abteilung Genomik an der Universität zu Köln. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes ist Lungenkrebs die mittlerweile häufigste Krebsform mit Todesfolge. Deshalb wird das Vorhaben im Rahmen des PerMed.NRW Programms über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund  3,5 Millionen Euro vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Das Geld stammt aus Mitteln des Landes und des NRW-EU-Ziel2-Programms.

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