Ein Urlaubsparadies voller Pokémon

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Draußen wird es immer kälter und so langsam verlieren die „Pokémon Go“-Spieler bei den Temperaturen die Lust. Doch das heißt nicht, dass es jetzt mit Pokémon vorbei ist. Ganz im Gegenteil: Seit Mittwoch gibt es „Pokémon Sonne“ und „Pokémon Mond“ in Europa. 80 neue Pokémon warten darauf, von Trainern entdeckt zu werden. Wir haben „Pokémon Sonne“ für euch ausprobiert. Aber Achtung: Spoileralarm!

Bereits im Februar wurden die beiden Spiele angekündigt
, seit Mittwoch sind sie nun schließlich auch in Europa – und damit weltweit – für den Nintendo 3DS und 2DS auf dem Markt. Mit der mittlerweile siebten Pokémon-Generation gilt es nun, eine völlig neue Region zu erkunden. Die Spielwelt Alola basiert auf der Inselkette Hawaii und besteht aus fünf Inseln. Einen ersten Blick auf Alola und seine Bewohner konnten die Fans schon vorab in einem der vielen Trailer werfen:

Welches Spiel passt zu welchem Typ?

Bevor ihr Alola erkunden könnt, müsst ihr das Spiel natürlich erst einmal kaufen. Hier steht ihr vor eurer ersten Entscheidung: Nehmt ihr „Pokémon Sonne“ oder „Pokémon Mond“? Bei „Pokémon Mond“ spielt ihr bei Nacht, quasi 12 Stunden zeitversetzt. Ist es in Dortmund 15 Uhr, stehen die Uhren in der Alola-Region auf 3 Uhr nachts. Das lockt natürlich auch ganz andere Pokémon an. Wer also Angst vor Werwölfen hat oder das tropische Alola lieber bei Tag erleben möchte, sollte eher zu „Pokémon Sonne“ greifen.

Wenn ihr euch für eines der beiden Spiele entschieden habt, kann es endlich losgehen. Ihr bekommt einen Videoanruf aus Alola von Professor Kukui. Kukui ist der Pokémon-Professor der Alola-Region. Er möchte euch kennenlernen, denn – welch Überraschung– ihr zieht mit eurer Mutter nach Alola! Während des Anrufs seht ihr auch das erste Alola-Pokémon: Wuffels. Das sieht aus wie ein kleiner brauner Hund mit großen blauen Augen. 

Welches Starter-Pokémon solltet ihr auswählen?

Nachdem ihr euer neues Zuhause erkundet habt, wird es Zeit, euer erstes Pokémon auszusuchen. Dabei habt ihr in der Alola-Region drei zur Auswahl: Bauz, Flamiau und Robball.  

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Bauz hat die größte Schwäche. Bild: © The Pokémon Company 2016

Bauz – Der Verteidiger

Bauz ist ein Pflanzen- und Flugpokémon. Im Spiel kann man also auch auf dem Kauz fliegen. Bauz hat die höchsten Verteidigungs- und Kraftpunkte-Werte. Es ist allerdings ziemlich schwach, wenn es gegen Eis-Pokémon kämpfen muss. So eine ausgeprägte Schwäche hat kein anderes Starter-Pokémon. Wer allerdings ein besonders süßes Starter-Pokémon haben möchte, macht mit Bauz nichts falsch.

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Flamiau entwickelt sich auf Level 17. Bild: © The Pokémon Company 2016

Flamiau – Der Ausgeglichene

Flamiau ist vom Typ Feuer. Die Katze hat die besten Werte in Angriff und Initiative. Insgesamt ist Flamiau ein ausgeglichenes Starter-Pokémon, weil es zwar ein paar Typschwächen aufweist, aber auch einige Resistenzen. In ihrer ausentwickelten Form, Fuegro, ist die Katze zwar nicht mehr wirklich niedlich. Dafür habt ihr aber ein starkes Feuer-Pokémon.

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Robball beherrscht auch Attacken vom Typ Fee. Bild: © The Pokémon Company 2016

Robball – Der Spezialist

Robball ist ein Wasser-Pokémon. Es hat wenige Schwächen, dafür aber auch wenige Resistenzen. Das robbenähnliche Pokémon hat die besten Spezial-Angriffs- und Spezial-Verteidigungs-Werte. Allerdings können alle Spieler ein starkes Wasser-Pokémon, ein Quajutsu, geschenkt bekommen, weshalb man auf das Wasser-Pokémon Robball als Starter auch verzichten könnte. Obwohl Robball und seine Entwicklungen eher weiblich aussehen, wird er, wie die anderen Starter-Pokémon auch, sehr wahrscheinlich männlich sein.

Wie ist das Spiel?

Optisch stehen die neuen Spiele ihren Vorgängern in nichts nach. Viele Zwischensequenzen und Panoramaperspektiven machen „Pokémon Sonne“ und „Pokémon Mond“ greifbarer und heben sie von den vorherigen Spielen ab. Auch bei den Pokémon gibt es Änderungen, viele altbekannte Pokémon sehen in diesem Spiel anders aus. Durch das tropische Klima sind sie größer gewachsen, sehen bunter aus oder haben direkt komplett ihren Typ gewechselt. So ist beispielsweise der Feuer-Fuchs „Vulpix“, der schon in der ersten Edition mit dabei war, in der Alola-Region ein Eis-Pokémon.

Im Netz gibt es schon erste Reaktionen auf die Spiele. Viele sind von „Pokémon Sonne“ und „Pokémon Mond“ begeistert.

Allerdings gibt es auch ein paar kritische Stimmen, die sich besonders an den langen Dialogen stören. Außerdem wurden schon erste technische Probleme entdeckt.

Dennoch: Die siebte Pokémon-Generation enttäuscht nicht. Die neuen Spiele machen Spaß und sind optimal für all diejenigen, denen es draußen beim „Pokémon Go“ spielen zu kalt geworden ist.

Beitrags- und Teaserbild: © The Pokémon Company 2016

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