Weniger Hausaufgaben: Empfehlungen für besseres G8-Abitur

Düsseldorf. In einem 10-Punkte-Plan zur Schulzeitverkürzung in Nordrhein-Westfalen empfiehlt ein Expertenkreis die Entlastung der Schüler vor allem beim Nachmittagsunterricht, bei Hausaufgaben und in den Stundenplänen.

Die neuen Regelungen könnten schon zum neuen Schuljahr greifen. Außerschulische Angebote und Freizeit sollen künftig in Einklang gebracht werden. Aus diesem Grund soll die höchstzugelassene Hausaufgabenmenge reduziert werden. Dies soll vor allem an Tagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht gelten. In den Stundenplänen sollen Ergänzungsstunden angeboten werden, von denen aber nicht alle genutzt werden müssen. Ziel soll die Reduzierung der verpflichtenden Unterrichtszeit sein.

Weiter empfiehlt der Runde Tisch aus Eltern, Lehrern, Schülern und Politikern , dass Schülern mehr Raum für Wahlmöglichkeiten eingeräumt werden. So soll eine neue „Anerkennungskultur“ etabliert werden. Hier sollen außerschulische Leistungen großzügiger als bisher, zum Beispiel in Form von Freistellungen für ehrenamtliches Engagement, anerkannt werden. 

Die Forderungen sollen nach Willen von Schulministerin Löhrmann bereits zum kommenden Schuljahr in Kraft treten. Bindend sind die Empfehlungen noch nicht. Im Dezember müssen die Empfehlungen im Landtag eine Mehrheit finden um umgesetzt zu werden.

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