Campuslauf-Countdown: Unsere Uni-Mannschaft – für die TU durchs Ziel

Pokale

Heiß begehrt sind die Pokale des 32. Campuslaufs nicht nur unter Dortmunder Studenten, denn als Auftakt des NRW-Uni-Laufcups zieht das Event auch Läufer anderer Universitäten an. Mit Heimvorteil und Bestzeiten zwischen 29 und 32 Minuten auf 10 Kilometern wollen fünf Dortmunder Studenten die TU als Uni-Mannschaft in Einzel- und Teamwertung zum Sieg führen. Der Endgegner: Die Läufer der RWTH Aachen, die den Dortmunder Campus in den letzten Jahren schon zu oft als Gewinner verlassen konnten.

Jan Hense ist 26 Jahre alt und studiert Informatik an der TU. Und er läuft. In seiner Jugend hat er lange Fußball gespielt, mit 17 fing er mit Leichtathletik an. „Eigentlich nur, um mich fit zu halten“, erklärt er. Aus einer Laune heraus meldete er sich für einen Marathon an und geriet ins Lauffieber: „Bei der Vorbereitung habe ich einfach Blut geleckt und danach immer leistungsorientierter trainiert.“ Und das mit einigem Erfolg, wie beispielsweise seine Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im vergangenen Jahr zeigt. Auch beim Campuslauf wird er an den Start gehen, zum ersten Mal als Teil der Dortmunder Uni-Mannschaft.

Jan Hense ist Informatikstudent und zum ersten Mal als Teil des TU-Teams beim Campuslauf dabei. Foto: Jan Hense

Jan Hense ist Informatikstudent und zum ersten Mal als Teil des TU-Teams beim Campuslauf dabei. Foto: Jan Hense

Stichtag: 11. Mai

Für den Großteil der Teilnehmer ist der Campuslauf kein Wettkampf, auf den sie sich wochenlang vorbereiten. Er ist ein sportliches Spaß-Event, bei dem das Dabeisein wichtiger als die Anzeige der Stoppuhr ist. Für das Uni-Team der TU wird der 32. Campuslauf jedoch ein wichtiger Wettkampftag – zumindest auf persönlicher Ebene.

Das fünfköpfige Team hat der Journalistik-Student Hendrik Pfeiffer zusammengestellt. Er selbst gehört auch zur erfolgsversprechenden Mannschaft, hat sich erst vor Kurzem die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro erlaufen. Zusammen mit Jan Hense, Frank Meier und Fabian Dillenhöfer will er die Ehre der TU wieder herstellen. Denn seit Jahren kommen Läufer der Uni Aachen zum Dortmunder Campuslauf – und gewinnen viel zu oft. Dabei hat die TU viele gute Läufer. Immerhin war die Dortmunder Mannschaft 2015 Deutscher Hochschulmeister im Cross-Lauf.

Endgegner: Aachen

„In der Vergangenheit war das Team eher zufällig zusammen gewürfelt. Diesmal habe ich aber meine Kontakte spielen lassen und ambitionierte Läufer ins Team geholt“, sagt Hendrik Pfeiffer. Sowohl bei der Einzel- als auch bei der Teamwertung hat die Mannschaft nicht nur den Gesamtsieg, sondern vor allem die Aachener im Sinn. „Es ist unser Campus, wir haben den Heimvorteil. Und das müssen wir den Aachenern unmissverständlich zeigen“, fasst Jan Hense das Ziel zusammen.

Der NRW-Uni-Laufcup
Vier Städte, vier Strecken, ein Siegerteam: Alle Jahre wieder messen sich die Laufteams der nordrhein-westfälischen Universitäten bei vier verschiedenen Etappen-Events. Wie bei einem Grand-Prix erhalten die Mannschaften je nach Platzierung Punkte, die am Ende zu einem Gesamtergebnis zusammengezählt werden. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt den Cup. Ein Team besteht aus fünf Läufern, einige Unis stellen sogar mehrere Mannschaften.

Den Auftakt des Cups macht dieses Jahr Dortmund mit seinem 32. Campuslauf. Als nächstes geht es im Juni nach Köln, dann nach Münster und als letztes zum Campus der RWTH Aachen.

Überglücklich im Ziel: Rio ruft!

Überglücklich im Ziel: Hendrik Pfeiffer nach seiner Qualifizierung für Olympia in Köln. Foto: Klaus Pfeiffer

Zwar ist der Dortmunder Campuslauf auch Auftaktveranstaltung des NRW-Uni-Laufcups, bei dem letztes Jahr gleich zwei Aachener Teams das Siegertreppchen erreichten. „Ob wir bei den Läufen außerhalb Dortmunds ein Team an den Start bekommen, kann ich aber noch nicht versprechen“, sagt Pfeiffer, der in nächster Zeit allein mit Olympia genug zu tun haben wird, „uns geht es am Mittwoch vor allem darum, unseren Campus zu verteidigen.“ Auf dem eigenen Boden will man sich eben nicht überlaufen lassen.

 

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Beitragsbild: Hochschulsport TU Dortmund