GDL-Streik: So fährt die Bahn in Dortmund

Seit Dienstag Nacht wird der Personenverkehr der Deutschen Bahn wieder durch die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt. Die Bahn hat einen Ersatzfahrplan eingerichtet. Bis Donnerstag Abend fährt die S1 zwischen TU, Bochum und Dortmund nur noch stündlich.

Über 70 Prozent der Züge im Regional- und Fernverkehr fielen am Mittwochmorgen aus. Trotzdem sei die Lage an den Bahnhöfen in NRW entspannt, meldete die dpa. Pendler hätten sich wohl auf den Streik vorbereitet. TU-Studenten, die aus Dortmund oder Bochum kommen, können in den kommenden zwei Tagen mit der S-Bahn nur noch stündlich zur Uni fahren. Die S1 fährt von der Uni aus in beide Richtungen jeweils zur vollen Stunde. Busse und Bahnen im Nahverkehr fahren wie gewohnt.

Wer wissen will, ob und wann sein Zug fährt, kann sich bei der Live Auskunft der Bahn informieren. Während des Streiks sind Tickets für den Regionalverkehr auch auf den entsprechenden Linien des Fernverkehrs gültig.

Profitiert haben vom Streik wieder einmal die Fernbusanbieter. Besonders die Linien zwischen Köln, Dortmund und Frankfurt wurden seit Dienstag vermehrt gebucht. Andere Pendler nutzten am Morgen das Auto. Auf den Straßen kam es im Berufsvekehr zu mehr Staus als sonst, ein Chaos blieb aber aus. Auf der A45 ab dem Kreuz Dortmund Nord-West staute sich der Verkehr heute morgen auf sieben Kilometer bis Dortmund Hafen.

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